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PostHeaderIcon Race of Wild Childs – Walldorf 2011

Im Race Zwei des ersten GCC-Sonntages der 2011er Saison standen die Wild Childs der Klassen W2 (85ccm) und W1 (65ccm) an der Startlinie der Walldorfer Crossstrecke.
Da im voran gegangenen Quadrace die Oberfläche der Strecke stark verdichtet und eben gewalzt wurde, und daraus folglich eine relative harte und glatte Beschaffenheit des Bodens resultierte, wurde bewusst auf eine Bewässerung verzichtet, um den jungen Aspiranten nicht geradezu die sprichwörtliche Schlittschuhbahn zu präsentieren.

Start_W2

Unter den 85er Piloten schnappte sich Yanik Spachmüller vom KTM Team Musch die erste Startposition und ließ damit Kurt Erbe vom MSC Roitzsch Team Geitner/ Pfeil noch vor der ersten Ecke hinter sich. Auf den weiteren Plätzen folgten Chris Nitzschke (Körber Offroad Racing Team / MSC Schefflenz), Scott Maar (Dippold Honda Racing), Luca Pepe Menger (Team Jakobi) und Philipp Klett vom Team Kett Kfz-Technik / VPV-Versicherungen Heinz.
Doch schon runde drei Minuten später beendete Kurt Erbe auf seiner Kawasaki mit guten zwei Sekunden Vorsprung vor Yanik Spachmüller seine erste Runde in Führung liegend. An einigen Kontrahenten vorbei auf Position drei hatte sich schon Stefan Badstuber vom Enduro Bunker Racing Team geschoben. Am Start lediglich als Achter weggekommen, nutzte er voller Tatendrang schon die erste Runde dazu aus, um fünf seiner Mitstreiter hinter sich zu lassen. Luca Pepe Menger verlor bei der Rasanz Badstubers schon in dieser ersten Runde nahezu sechs Sekunden auf den Enduro Bunker Piloten auf seiner KTM. Philipp Kett folgte an fünfter Position liegend, ohne dabei großen Wirbel zu machen.
Lediglich noch eine weitere Runde benötigte Stefan Badstuber, um die Führung im Feld der 85er an sich zu reisen. Dahinter fighteten Yanik Spachmüller, Luca Pepe Menger, Philipp Kett und am Ende des Fünferzuges, Kurt Erb um die weiteren Plätze.

W2_Luca_Pepe_Menger_Rang_3

Bis kurz vor Halbzeit änderte sich an dieser Reihenfolge nichts mehr. In Runde sieben jedoch kann Kurt Erbe wieder an seinem Widersacher Philipp Kett vorbeiziehen. Kurze Zeit später muss sich Philipp Kett auch noch dem von hinten drängenden Chris Nitzschke beugen und wird damit am Ende Sechster im Endklassement.
Stefan Badstuber hingegen lässt vorne nichts mehr anbrennen und springt mit 43 Sekunden Vorsprung vor Yanik Spachmüller als überlegener Sieger und damit als Erster durch den Walldorfer Red Bull – Ziel-Bogen. Luca Pepe Menger nimmt schließlich vor Kurt Erbe und Chris Nitzschke den Pokal für den dritten Platz mit nach Hause.

SE_W2

Bei den 65ern bog Leon Dörzbacher (MSc Reicholzheim) auf seiner schneeweißen Kawasaki, noch vor Fynn Schwab (MSF Winningen / Junior-Team ADAC Mittelrhein) auf die Walldorfer Crossstrecke ein. Fynn Schwab, in der ersten Kurve mit einem wegdriftenden Hinterrad kämpfend, musste jedoch schon an dieser Stelle die ersten sechs Konkurrenten passieren lassen, ehe er wieder sein Arbeitsgerät richtig unter Kontrolle hatte. Nico Dötsch (Motoradsport Parthen), Tizian Mey, Justin Six, Eric Wirth, Nico Gauer und Leon Wolf hießen die Piloten, die diesen Lapsus Schwabs nutzten, um ihn postwendend hinter sich zu lassen.
Fynn Schwab ließ sich davon allerdings nicht beirren und war schon am Ende von Runde zwei am Rest des Feldes wieder vorbei, auf Position eins vorgerückt. Auf Platz zwei folgte Justin Six vor Leon Wolf auf der Drei, sowie den dahinter rangierenden Piloten Eric Würth und Patrick Wehr.
Etwa zur Halbzeit des Rennens gelang es Leon Wolf, den auf Position zwei fahrenden Justin Six um eine Position nach hinten zu verdrängen und sich stattdessen selbst diese Position inne zu machen. Im weiteren Verlauf des Rennens hatte Justin Six auch dem noch einmal aufkommenden Patrick Wehr nichts mehr entgegen zu setzen und musste damit um einen weiteren Platz nach hinten rücken.
Fynn Schwab hingegen war so souverän im Feld unterwegs, dass er am Ende der einzigste Pilot war, der die Walldorfer Piste ganze 13mal umrundete, während alle anderen W1er Piloten nur 12 Runden aufzuweisen hatten.
Platz zwei ging letzten Endes an Patrick Wehr mit 12 Sekunden Vorsprung vor Leon Wolf und Nico Raditsch. Justin Six wiederum musste sich schlussendlich mit Position fünf in diesem Rennen arrangieren.

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