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GCC Triptis 2013 – Racereport Day 1 – Teil 2

Details
Kategorie: GCC Racereports
Wetter blieb launisch!

Lauf 3: Im dritten Lauf des Tages standen die Damen der Klasse XC Women als Erste an den Startreihen der Triptiser MX-Strecke. Dahinter reihten sich die Aspiranten der Klasse XC Beginners ein, um sich ebenfalls für ein wetterbedingt auf sechzig Minuten verkürztes Rennen einzurichten.

W Sally Boede P1 1

Außer den bekannten Gesichtern, fanden sich bei den Damen auch einige Amazonen, die bisher bei der GCC noch nicht ihr Stelldichein hatten. Dies konnte die letztjährige Gewinnerin der Damenklasse Sally Böde (Cross Team Böde, KTM SX 250F) jedoch nicht davon abhalten, schon gleich am Start einmal mehr zu zelebrieren, wer in dieser Klasse die Hosen anhat. An zweiter Stelle folgte Nina Buchholz (Buchholz Endurosport / AMC Sonnefeld, Husaberg FE 250), dahinter Kerstin Schmitt (MSV Bühlertann / Jeti Extreme, KTM EXC 200) mit nur einer Bikelänge vor Sabine Güttner (MTM-OFFROAD e.V., KTM EXC 125) und Franziska Hering die ebenfalls auf einer KTM EXC 125 unterwegs war.

Nach der ersten Runde hatte Sally Böde schon 1:12 Minuten Vorsprung auf Nina Buchholz gutgemacht. Nina Deitermann (MSV Rangau-Uehlfeld, KTM SX 125) hatte sich zu dieser Zeit auf Rang drei verbessert, aber schon mehr als zwei Minuten Rückstand auf die führende Sally Böde. Die Positionen vier und fünf gingen unterdessen an Franziska Hering und Kerstin Schmidt.

W Nina Buchholz P2

Es dauerte dann auch nicht lange, ehe Franziska Hering vorbei an Nina Deitermann Platz drei einnahm.

Nach drei gefahrenen Runden hatten sich auf den ersten fünf Plätzen Sally Böde, Nina Buchholz, Franziska Hering, Nina Deitermann und Kerstin Schmidt etabliert, während dahinter Carmen Jankus (KTM EXC 250) die zuvor auf diese Position nach vorne gefahrene Jenny Poslovsky (Team Parthen / MSC Schefflenz, Suzuki RMZ 250) wieder auf den siebten Platz verdrängte. Es dauerte danach allerdings nur knappe zwei Runden und Jenny Poslovsky war erneut an Carmen Jankus vorbei gehuscht. Ohne weitere Veränderungen wurde das Rennen nach etwas mehr als sechzig Minuten schließlich mit folgendem Endstand abgewunken. Sally Böde gewann mit einem Vorsprung von mehr als neun Minuten souverän das Rennen vor Nina Buchholz, Franziska Hering und Nina Deitermann. Platz fünf ging an Kerstin Schmidt vor Jenny Poslovsky und Carmen Jankus, während Kornelia Heckmann (Endurofreunde Sassendorf, Beta 400RR), Johanna Gärber (MC Neustadt, TM GS 125) und Sabine Güttner die Plätze acht bis zehn belegten.

In der Klasse XC Beginners bestimmte auf den ersten Metern Heiko Werner (Pirate Racing Team, Husqvarna TXC 510) das Geschehen. Mit nur zwei Metern Abstand folgte Andy Schneider (MC Veilsdorf, KTM SXF 250), bevor auch schon dahinter der Rest des Feldes um die erste Ecke bog.

In der ersten Runde schon, wurde das Feld jedoch kräftig durcheinander gemischt, so dass am Ende Andy Schneider in Führung lag, Marcus Müller (Goonride Silberdistel, KTM EXC 300) und Martin Herrmann (MCM Racing Team Christes, Yamaha YZF 250) die Plätze zwei und drei belegten. Hans-Joachim Herklotz (Husqvarna TE 250) hatte sich ebenfalls an Heiko Werner vorbei geschoben und lag damit zunächst auf Position vier.

Im zweiten Turn übernahm Marcus Müller die Führung im Feld der Beginners und lag damit vor Martin Herrmann und Andreas Schütz (ZAP Racing Team Jakobi, KTM SX 250F), während Andy Schneider nur noch auf Rang sechs rangierte, da Martin Werz (Suzuki RMZ-450) und Tobias Hecht (Husaberg TE 300) wenige Meter zuvor an ihm vorbei gezogen waren. Marcus Müller baute seine Führung zunächst weiter aus, Martin Werz und Tobias Hecht übernahmen derweil schon einmal die Plätze zwei und drei dahinter. Die weiteren Plätze sicherten sich unterdessen Andreas Schütz und Hans-Joachim Herklotz.


B Martin Werz P1

Nach etwas mehr als dreißig Minuten Renndistanz konnte Tobias Hecht erstmals Martin Werz hinter sich lassen und belegte damit fortan Platz zwei hinter Marcus Müller. Auf Platz vier und fünf folgten unverändert Andreas Schütz und Hans-Joachim Herklotz. Nachdem Runde fünf eingeläutet war, erschien Martin Herrmann wieder unter den Top-Five, nachdem er sich gute zwei Runden zuvor erst einmal aus diesen verabschiedet hatte. Marcus Müller, Tobias Hecht und Martin Werz lagen vorerst noch außer Reichweite, während sich Hans-Joachim Herklotz nach wie vor noch hinter Herrmann einordnen musste.

Wenig später übernahm Martin Werz den zweiten Platz hinter Marcus Müller und auch Andreas Schütz konnte auf Platz drei vorrücken, indem er Tobias Hecht hinter sich ließ. Martin Herrmann musste dadurch erst mal wieder mit Platz fünf Vorlieb nehmen.

Kurz vor Ende des Rennens verlor Marcus Müller einiges an Boden und musste sich im Ziel mit Platz fünf hinter Martin Werz, Martin Herrmann, Andreas Schütz und Tobias Hecht zufrieden geben, obwohl er fast das ganze Rennen über die Führungsarbeit geleistet hatte.


Die weiteren Plätze hinter den Top-Five gingen unterdessen an Matthias Gohlke (Team Stopfel, Yamaha YZF 250), Hans-Joachim Herklotz, Uwe Weiss (Team Monster Energy Kawasaki Pfeil, Kawasaki KX), Thomas Naumann (bsn-racing, Husaberg TE 125) und Ronny Siebert auf einer KTM EXC 250.

Lauf 4: Im letzten Lauf des Tages standen gleich vier Klassen an den Startlinien des Tracks. Das Wetter hatte sich zunehmend gebessert, so dass dieser Lauf der erste des Tages war, der über die vollen zwei Stunden angesetzt war. Als erstes gingen somit die XC Juniors an den Start, gefolgt von XC Pre Seniors , XC Seniors und XC Youngsters.

Benedikt Müller (Team Motorradreifen Direkt.de, KTM SXF450) nutzte dann auch gleich die Gelegenheit beim Schopf, um sich vor den Rest des Feldes zu setzen. Philipp Zorn (Team Parthen Powersports / MC Isolator, KTM EXC 300) klemmte sich kurzerhand an Müller´s Hinterrad und auch Matthias Scheel (TM Racing Gindert Race and Fun, TM 125MX) ließ in Sachen Anschluss nichts anbrennen. Danach folgte auch schon das restliche Feld in einem einzigen Pulk.

Am Ende der ersten Runde bestimmte Benedikt Müller zunächst das weitere Geschehen an der Front des Junioren-Feldes. Dahinter hatten sich zwischenzeitlich Dominik Pleyer (KFZ-Trockenlegung.com / MC Saal, Suzuki RMZ 250) und Willi Hanisch (Diller Powerparts / Dingslebener, KTM EXC) einsortiert.

Nach einem weiteren Umlauf griffen Martin Greif (Cross Team Böde, KTM SX 250F) und Maria Franke (Team Monster Energy Kawasaki Pfeil, Kawasaki), einer ehemaligen Moto Cross WM-Pilotin in das Geschehen der Top-Five ein. Hinter Dominik Pleyer bedeutete dies zunächst die Plätze drei und vier, während Rainer Bammes (MXM-Motorsports.de / ZAH Motorcycle, Beta RR 300) Rang fünf inne hielt. Nur wenige Kurven weiter übernahm Maria Franke Platz drei vorm von hinten aufrückenden Fabian Pleyer (STH Racing / MC Saal, Suzuki RMZ 450) und Martin Greif. Aber damit noch nicht genug, ging Maria Franke sogleich auch noch an Dominik Pleyer vorbei und hatte somit vorab Platz zwei unter Dach und Fach. Matthias Scheel fuhr in diesem Zuge auf den fünften Platz nach vorne.

Am Ende der siebten Runde wurde Maria Franke erstmals in Führung liegend, gesichtet. Benedikt Müller entsprechend nur noch auf Platz zwei mit etwas Abstand zu seinen Verfolgern Fabian und Dominik Pleyer sowie Mathias Scheel unterwegs. Noch bevor es zum Tanken an die Boxen ging, verdrängte Fabian Pleyer seinen Vordermann Benedikt Müller vom zweiten Platz.

Nach Abschluss der Tankaktivitäten war die Reihenfolge an der Front fast unverändert. Lediglich Benedikt Müller fand sich wieder auf Platz zwei versetzt, nachdem dem er diesen Fabian Pleyer erneut abspenstig gemacht hatte. In der nachfolgenden Runde fiel Maria Franke bis auf den dritten Rang zurück und Benedikt Müller übernahm erneut die Führung vor Fabian Pleyer. Hinter Maria Franke belegten noch immer Dominik Pleyer und Jan Böhm (AMC Sonnefeld / Team Parthen Powersports, KTM SX 250F) die Plätze vier und fünf. Lange dauerte es allerdings nicht und Maria Franke war erneut zurück an der Spitze, jetzt gefolgt von Fabian Pleyer und Benedikt Müller, ehe Fabian Pleyer ein weiteres Mal an Maria Franke vorbei ziehen konnte.

Ohne weitere Positionsveränderungen spulte man die restlichen drei Runden ab, ehe Fabian Pleyer, vor Maria Franke, Benedikt Müller und Dominik Pleyer als Sieger abgewunken wurde. Fünfter wurde schlussendlich Jan Böhm vor Pascal Engel (Enduro-Koch Racing / MC Marbach, Husaberg FE 350) und Timo Wollborn.




Kurz nach dem Start der XC Junioren gingen die XC Pre Seniors auf ihre zweistündige Reise. Heinz Hadrich (Hard-Oldies, Husaberg TE 300) machte dabei zunächst die beste Figur und führte das Feld durch den vor der ersten Kurve aufgebauten Ortema-Bogen. Dahinter reihte sich mit Michael Arndt (KTM Deutschland, KTM EXC 300) einem weiteren alten Bekannten dieser Klasse ein. Michael Schwind (MSC Goldbach, Yamaha YZF 450) gelang es noch vor dem restlichen Feld, das zu diesem Zeitpunkt von Bodo Luhn (Diller Powerparts / Dingslebener Bier, Yamaha YZF 250) angeführt wurde, in die erste Kurve ein zu biegen.



Während sich die ersten beiden Plätze nach einer Umrundung noch in Händen von Heinz Hadrich und Michael Arndt befanden, hatte sich Mirko Bartosch (MSC Rudolstadt / FSH Racing / Pfeil Kawasaki, Kawasaki KX 450F) auf Platz drei und Frank Mey (Diller Powerparts / MSC Walldorf/Werra, Honda CRF 250) auf Position vier vorgearbeitet. Frank Wiedemann (Racing Team Wiedemann – Pfefferle, KTM 350) passierte als Fünfter zum ersten Mal die Zählstelle am Triptiser MX-Track. Kurze Zeit später fand sich Frank Mey bereits schon auf der dritten Position im Feld der XC Pre Seniors, bevor er sich auch noch den zweiten Platz unter den Nagel reissen konnte. Allerdings übernahm Michael Arndt zum gleichen Zeitpunkt den Führungsplatz von Heinz Hadrich, womit dieser bis auf den dritten Rang zurück weichen musste. Steffen Hornik (Husaberg Team Hornik, Husaberg) schnappte sich unterdessen den fünften Platz von Frank Wiedemann.

Erst kurz vor den anstehenden Boxenstopps konnten Steffen Hornik und Frank Wiedemann je einen Platz gutmachen, so dass der bis dahin auf Rang vier fahrende Mirko Bartosch auf den sechsten Rang zurück gespült wurde.

Nachdem alle Piloten neuen Sprit gefasst hatten, fand sich Heinz Hadrich wieder auf Platz zwei hinter Michael Arndt und Frank Mey an dritter Position vor Steffen Hornik und Steven Lange, der ebenfalls auf einer Husaberg FE 450 vom Team Hornik unterwegs war. Am Ende der dreizehnten Runde löste Frank Mey dann erneut Heinz Hadrich vom zweiten Platz ab und Frank Wiedemann schaffte es knapp zwei Umrundungen später, Steven Lange erfolgreich vom fünften Platz zu verdrängen. Ohne weitere Veränderungen auf den ersten fünf Plätzen beendete man wenige Minuten später schließlich das anstrengende Rennen. Michael Arndt gewann vor Frank Mey, Heinz Hadrich und Steffen Hornik, während die weiteren Plätze an Frank Wiedemann, Steven Lange und Mirko Bartosch gingen.


In der Liga der XC Seniors hatte Jörg Steenbock (Husaberg XCC-Team, Husaberg FE 450) den besten Start. Allerdings lagen seine Widersacher Andreas Machleb (BelRay / MSR Racingteam, Husqvarna TC 310) und Logan Wilms (TM Racing Gindert Race n´ Fun, TM MC 250fi) in Schlagdistanz dahinter.

Durch einen Nachzügler aus der Beginnersklasse, der noch dazu mit dem Ortema-Bogen kollidierte und dabei zu Sturz kam, wurde Logan Wilms zum Ausweichen nach links gezwungen. Dass er sich dabei mit Maik Graube (Kadelack GasGas, Gas Gas EC 250 F) ins Gehege kam und dadurch ebenfalls beide zu Boden gingen, war an dieser Stelle persönliches Pech. Nach drei gefahrenen Runden hatte das Rennen für den Gas Gas-Piloten dann eh schon ein unfreiwilliges, vorzeitiges Ende genommen.

SE Joerg Steebock P2

Die erste Runde an der Spitze beendete unterdessen Olaf Noßmann (ZAP Racing-Team Jakobi, KTM 300 EXC) vor Jörg Steenbock, Lucas Santoni (ICC-Racing, Honda CRE 250) und Andreas Machleb, der vorerst noch Frank Schürer (KTM) in Schach halten konnte. Ronald Gawrisch (ZAP Racing-Team Jakobi, KTM 450 SX) hingegen fackelte nicht lange und ging einige Kurven später an den vor ihm liegenden Piloten Andreas Machleb und Frank Schürer vorbei, welche damit nur noch Fünfter bzw. Sechster waren. Nach rund dreißig Minuten konnte sich Lucas Santoni erstmals an Jörg Steenbock vorbei quetschen und dessen zweiten Platz übernehmen. Etwas später schaffte es Frank Schürer an Andreas Machleb vorbei, was ab diesem Zeitpunkt Platz fünf für ihn bedeutete. Ohne den Vorwärtsdrang zu unterbrechen, war Frank Schürer binnen kürzester Zeit am Vordermann Ronald Gawrisch dran und wenig später auch schon vorbei, ehe es zum Tanken an die Box ging. In der Box hatte Jörg Steenbock den kürzeren Aufenthalt und war damit am Italiener Lucas Santoni wieder vorbei gewischt.

Bis auf den fünften Platz, den nach den Tankstopps der Österreicher Peter Hofherr (MSC Raiba Ehrwald / 2Rad Zirknitzer, Husaberg TE 250) inne hatte, blieb alles Weitere wie gehabt.

Nach ungefähr zwei weiteren Runden gelang es Ronald Gawrisch erneut in die Phalanx der besten Fünf einzudringen und damit Peter Hofherr wieder den fünften Platz streitig zu machen. Dabei blieb es dann auch bis zum endgültigen Zieleinlauf. Olaf Noßmann gewann also mit rund zwei Minuten Vorsprung auf Jörg Steenbock, der wiederum mehr als 2 ½ Minuten auf Luca Santoni gut gemacht hatte. Frank Schürer brachte unterdessen sicher den vierten Platz vor Ronald Gawrisch und Peter Hofherr ins Ziel.




Das letzte Rennen des Tages war den XC Youngsters vorenthalten. Also alles Jungs und Mädels, die früher oder später einmal versuchen werden, in die Fußstapfen der ganz Großen dieser Branche zu treten.

Dies dachte sich Noah Albertus (Team Parthen MSC Walldorf, KTM SX 125) wohl auch und setzte sich gleich mal vor den Rest des Youngster-Feldes. Auf den weiteren Plätzen folgten mit je einer knappen Motorradlänge Michael Huber (STH-Racing / MC Saal, Honda CR 250) und Sören Vollhardt (Enduro Fleischer, KTM EXC 125). Danach kam schon eine kleine Lücke, ehe Luis Herrling (MC Isolator / Team Parthen Powersports, KTM EXC 125) und der Tscheche Karel Caesar (Zupin Moto-Sport, Husqvarna) mit ebenfalls schon etwas Abstand auf Herrling folgten.

Y Erik Appelqvist P1

Nach der ersten Runde hatten aber die schnellen Nordländer (insgesamt fünf Schweden und ein Finne), sprich der Schwede Erik Appelqvist (Team Ehr-Schweden, Yamaha YZ 125) und der Finne Mikael Kaipanen (KSM Racing Team, KTM 150 SX) zielsicher das Ruder übernommen. Sören Volhardt auf Position drei konnte als Einzigster einigermaßen an dem schnellen Duo vorne dran bleiben, während der Tscheche Karel Caesar schon eine ½ Minute auf Sören Vollhardt verloren hatte. Nico Maier vom Team Enduro Fleischer im MSC Betra trieb seine KTM SX 250F auf dem fünften Platz um den anspruchsvollen Kurs.

Nur einige Kurven weiter fiel Karel Caesar auf den achten Platz zurück, wodurch Nico Maier den vierten Platz erbte, aber mit William Karsch (Helsingborgs MCK / Team Yamahacenter Helsingborg, Yamaha MX YZ125), einem weiteren schnellen Schweden, der schon letztes Jahr einige Male auf sich aufmerksam gemacht hatte, direkt hinter sich hatte. Lange dauerte es dann auch nicht, bis William Karsch an Nico Maier vorbei flog, dieser im weiteren Verlauf dann auch noch Thomas Binner unverrichteter Dinge ziehen lassen musste. Dies konnte Nico Maier dann allerdings nicht auf sich sitzen lassen und konterte nur eine Runde später. Vorne hatten weiterhin Erik Appelqvist, Mikael Kaipanen, Sören Vollhardt und William Karsch alles fest unter Kontrolle.

Erst kurz vor den obligatorischen Boxenstopps konnten Thomas Binner und Karel Caesar erneut an Nico Maier vorbei ziehen, der damit erst einmal wieder auf Platz sieben unterwegs war. Auch die absolvierten Boxenstopps änderten an dieser Reihenfolge zunächst nichts unter den ersten sieben Piloten im Feld. Erst in der zehnten Runde konnte sich Nico Maier wieder auf Platz fünf verbessern und auch Markus Steinberger (STH-Racing / MC Saal, KTM SX 250F) fand einen Weg am Tschechen Karel Caesar vorbei, womit er fortan erst einmal auf dem siebten Rang lag. Kaum hatte sich Nico Maier mit seinem fünften Platz angefreundet, musste er diesen auch schon wieder an seinen direkten Widersacher Thomas Binner abtreten. Danach kehrte allmählich Ruhe in das Feld der Youngsters ein. Zumindest, was die ersten acht Plätze anging.

Y Soeren Vollhardt P3

Fünf Minuten vor Schluss musste Nico Maier auch noch an Markus Steinberger einen Platz abtreten, so dass am Ende nur der siebte Platz zu Buche stand. Vorne hatten der Schwede Erik Appelqvist und Mikael Kaipanen alles klar gemacht und Sören Vollhardt nichts anderes als den dritten Rang übrig gelassen, allerdings schon mit zwei Runden Rückstand. Vierter wurde schlussendlich William Karsch aus Schweden, gefolgt von Thomas Binner und Markus Steinberger.


xcc-racing.com
Rudolf Schuler


Berichte von den weiteren Läufen erscheinen in Kürze hier auf www.xcc-racing.com, wo auch die detaillierten Ergebnislisten online sind.

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