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GCC Walldorf 2013 – Day 2 (Teil 2)

Details
Kategorie: GCC Racereports
Kaiserliches Wetter und königlicher Sport!

Lauf 7: Der zweitletzte Lauf des Tages stand den schon etwas ambitionierteren Fahrern der drei Sportklassen Sport 1, Sport 2 und Sport 3 zu. Von gemütlichem Sonntagsbummel konnte also keinesfalls die Rede sein, eher schon ordentliches Ziehen am berühmten Seil. Dass in diesem Lauf noch dazu knapp zweihundert Starter ins Rennen gingen, machte die Sache nur umso spannender!

Mit Tobias Hauptlorenz hatte in der als erstes startenden Klasse Sport 2 auch ein bereits nicht mehr ganz Unbekannter das beste Händchen am Gasgriff und somit folgerichtig auch den besten Start. Dahinter lauerte allerdings schon André Saal auf eine erste, sich bietende Chance zum Angriff auf die Führung. Wenige Meter weiter gingen Timo Jungmann und Alexander Benedict nebeneinander in die Rechtskurve vor der eigentlich beginnenden Strecke.

S2 Robert Eschrich P1

Während Tobias Hauptlorenz auch nach der ersten Runde noch in Führung lag, hatte sich auf die zweite Position Jochen Neubig vor Marco Wegener und Robert Eschrich geschoben. Gregor Schropp auf dem fünften Platz war aber noch genauso bei der Musik wie André Saal, Denny Doras und Steve Kreussel. Folglich wurde in der zweiten Runde ebenfalls kräftig in der Rangfolge gerührt, so dass an deren Ende Robert Eschrich vor Jochen Neubig und Tobias Hauptlorenz lag. Auf Rang vier weilte nun Steve Kreussel, während Gregor Schropp noch immer Fünfter war. Nur kurz danach erkämpfte sich Steve Kreussel den dritten Platz und Marcel Brunner reihte sich hinter Tobias Hauptlorenz auf dem fünften Platz ein, nachdem er zuvor Gregor Schropp passiert hatte. Damit war Steve Kreussel aber noch nicht am Ende seines Durchmarschs angelangt und fand sich deshalb folgerichtig nach einer weiteren Runde auf dem zweiten Platz hinter Robert Eschrich ein. Marcel Brunner verbesserte sich in der gleichen Runde auf den dritten Platz, während Jochen Neubig mit dem Platz dahinter vorlieb nehmen musste. Tobias Hauptlorenz agierte zu diesem Zeitpunkt nur noch an der fünften Position.

3 Erik Loeffel P3

Nach Abschluss des fünften Umlaufs war auf den ersten vier Plätzen alles wie gehabt. Dahinter hatte sich Dominik Rügel zum ersten Mal einen Top-Five Rang erkämpft, ehe es zum Tanken an die Boxen ging. Nachdem alle Piloten ihren Kraftstoffvorrat wieder auf Vordermann gebracht hatten, lautete die Reihenfolge vorne noch immer Robert Eschrich vor Steve Kreussel und Marcel Brunner. An die vierte Stelle hatte sich dagegen Dominik Rügel begeben, jetzt gefolgt von Jochen Neubig und Gregor Schropp. Lange hielt sich Dominik Rügel auf dem vierten Platz aber nicht auf und zog kurzerhand am vor ihm liegenden Marcel Brunner vorbei. Kaum auf dem dritten Platz angelangt, machte er sich auf die Verfolgung Steve Kreussel´s auf dem zweiten Platz und ging auch prompt eine Runde später am Vordermann vorbei. Diese Gelegenheit nutzte Marcel Brunner, um Steve Kreussel den dritten Platz abspenstig zu machen, bevor es schließlich in die letzte Runde des Rennens ging.

S2 Marcel Brunner P2

Dieses beendete wie erwartet Robert Eschrich als Erster vor Marcel Brunner und Dominik Rügel. Die weiteren Plätze gingen an Steve Kreussel, Tobias Hauptlorenz und Jochen Neubig. Gregor Schropp sicherte sich noch den siebten Platz vor Marco Wegener, Timo Jungmann und Markus Donath.

 S3  Haiko Haeussler P1

In der Klasse Sport 3 führte Ronny Züllich den Rest des Feldes auf die Walldorfer Paradestrecke. Dahinter folgten in dichtem Abstand Thomas Krüger und Haiko Häußler, ehe das restliche Feld in einem einzigen Pulk nachrückte.

Auch nach der ersten Umrundung der mehr als fünf Kilometer langen Strecke war die Reihenfolge der ersten drei Plätze unverändert geblieben. Dahinter erschienen Enrico Urbich und Gunnar Junge zum ersten Mal an der Zählstelle. Im Anschluss benötigte Gunnar Junge eine weitere Runde, um die Führung zu übernehmen. Haiko Häußler verbesserte sich im selben Zeitraum auf den zweiten Platz, während Kay Schwarz Platz drei übernahm. Enrico Urbich folgte an vierter Stelle vor Thomas Krüger und Mirko Wagner.

S3 Mirko Wagner P3

Fast zwei Runden lang blieb Gunnar Junge vor dem Rest des Feldes, bevor er dort von Haiko Häußler abgelöst wurde. Enrico Urbich, Mirko Wagner und Thomas Krüger drehten hinter den beiden weiter ihre Runden. Nach einem weiteren Turn ohne Veränderungen auf den vordersten Plätzen ging es schließlich in die Boxen zum Tanken. Diese hatten nur kleine Veränderungen unter den Top-Five Piloten zur Folge, so dass weiterhin Haiko Häußler die Führungsarbeit leistete und Gunnar Junge den zweiten Platz nach wie vor dem jetzt dahinter liegenden Mirko Wagner verteidigte. Enrico Urbich musste zunächst mit Platz vier und damit vor Thomas Krüger, Vorlieb nehmen. Florian Kempf, Dirk Staufenecker und Marc Tillie dahinter, warteten seinerseits nur auf eine Gelegenheit, nach vorne fahren zu können.

S3 Gunnar junge P2

Ab diesem Zeitpunkt waren die Positionen von Platz eins bis fünf bezogen. Haiko Häußler ließ nichts mehr anbrennen und gewann verdient mit 25 Sekunden Vorsprung vor Gunnar Junge und Mirko Wagner. Vierter wurde am Ende Enrico Urbich mit fast zwei Minuten Vorsprung auf Thomas Krüger, während die folgenden Plätze von Dirk Staudenacker, Jens Klaus, und Michael Luther eingenommen wurden. Florian Kempf und Marc Tillie blieben hingegen die letzten Piloten innerhalb der Top-Ten.

In der Sport 1 Klasse hatte prinzipiell Nick Engel den besten Start, kam aber in der ersten Kurve etwas weit raus und so konnte innen Markus Endreß ohne Probleme die Führung übernehmen. Philipp Kaiser schaffte es auf diese Weise ebenfalls noch, an Nick Engel einen Weg vorbei zu finden. Sascha Graf und Björn Hofmann folgten als Nächste, gerade noch vorm restlichen, nachkommenden Feld.

S1 Manuel Boede P2

Bevor es zum ersten Mal über die Zählstelle ging, hatte Philipp Kaiser die Führung vor Björn Hofmann und Markus Endreß übernommen. Dominik Röhrig rangierte zwischenzeitlich auf dem vierten Rang, gefolgt von Manuel Böde und Maximilian Hasenwinkel. Es dauerte jedoch nicht lange, bis Maximilian Hasenwinkel seinem Vordermann Manuel Böde den Auspuff von hinten zeigte. Dieser dachte sich… halt mein Freund, so einfach geht das nicht und drehte eine Runde später den Spieß kurzerhand wieder um. Zum gleichen Zeitpunkt konnte Dominik Röhrig seinen Vordermann Markus Endreß in seine Schranken verweisen und somit dessen dritten Platz übernehmen. Doch der Strafe nicht genug, musste Markus Endreß im weiteren Verlauf sogar noch bis auf den sechsten Platz zurück weichen, wodurch Manuel Böde und Maximilian Hasenwinkel die Plätze vier und fünf übernehmen konnten.

S1 Dominik Roehrig P3

Die ersten drei Plätze waren unterdessen noch immer in fester Hand von Philipp Kaiser, Björn Hofmann und Dominik Röhrig.

S1 Philipp Kaiser P1

Bevor es nur wenige Meter hinter dem Ende der fünften Runde zum Tanken an die Boxen ging, hatte sich Manuel Böde den zweiten Platz hinter Philipp Kaiser unter den Nagel gerissen. Dominik Röhrig musste sich dadurch vorerst mit Platz drei anfreunden, während Maximilian Hasenwinkel mit Platz vier noch vor Björn Hofmann und Markus Endreß unterwegs war. Nachdem alle Piloten wieder genug Sprit an Bord hatten, lautete die Reihenfolge erneut Philipp Kaiser vor Dominik Röhrig und Manuel Böde. Maximilian Hasenwinkel agierte auf dem vierten Platz, gefolgt von Marcus Endreß und Chris Achtelstetter. Björn Hofmann lag dagegen nur noch auf dem achten Platz hinter Maik Abraham, bevor er am Ende der sechsten Runde die Segel endgültig streichen musste und das Rennen vorzeitig beendete. Knapp zwei Runden war man sich nun an der Front erst mal einig, ehe Manuel Böde ein weiteres Mal auf den zweiten Platz nach vorne fahren konnte. Während in den letzten beiden Runden Dominik Röhrig keinen Weg mehr am Zweiten Manuel Böde vorbei fand, hatte Chris Achtelstetter noch den Schneid, Maximilian Hasenwinkel kurzzeitig den fünften Platz zu entreißen. Dieser kehrte diesen Zustand aber noch vor dem letztmaligen Überfahren der Ziellinie wieder ins Gegenteil um, so dass Philipp Kaiser verdient mit 35 Sekunden Vorsprung vor Manuel Böde und Dominik Röhrig gewann. Vierter wurde am Ende Markus Endreß vor Maximilian Hasenwinkel und Chris Achtelstetter. Die übrigen Plätze unter den Top-Ten gingen schlussendlich an Maik Abraham, Sascha Graf, Jonas Schön und Lucas Reibeholz.


Lauf 8: Im letzten Lauf des Tages standen außer den Profis der Klasse XC Pro auch noch die Anwärter der Klassen XC Expert und XC Advanced an den Startlinien der sehr beliebten Walldorfer MX-Strecke. An diesem Wochenende insbesondere aus dem Grund, dass sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte, anstatt wie üblich, mit Regen zu glänzen. Der Lauf zum XC Ladies Cup musste allerdings entfallen, da sich außer Maria Franke, keine weitere der ambitionierten MX-Damen am Startplatz dieses Laufes einfand. Um nicht unversehener Dinge das Motorrad wieder einpacken zu müssen, gesellte sich die Zeitzerin dann zunächst unter die XC Experts.

Um es jedoch gleich vorweg zu nehmen, blieb Maria Franke nicht die volle Distanz auf der Strecke und rollte nach sechzig Minuten wieder zurück in Richtung Fahrerlager. Da der Ladiescup auch nur eine Stunde gegangen wäre, wollte Maria mitten im Feld der schnellsten Piloten keine Verletzungen riskieren, die ihre weiteren Aktivitäten innerhalb dieser Saison in irgendeiner Weise hätten beeinträchtigen können. Außerdem hatte sie ja schließlich schon am Vortag am zweistündigen Rennen der XC Womens teilgenommen.

1  Roni Nikander P2 

Bei den Pro´s erhob jedenfalls Roni Nikander schon ab dem ersten Meter erneut seinen Anspruch, in dieser Saison auch weiterhin einer Derjenigen zu sein, der in dieser Klasse ganz weit vorne mitzureden hatten. Hinter ihm reihte sich der junge Schwede Erik Appelqvist ein, der tags zuvor schon bei den XC Youngsters für Furore gesorgt hatte. Kevin Zdon schaffte es dagegen noch vor Bert Meyer und Andy Boller auf den Walldorfer Kurs. Mit völlig verkorkstem Start folgten ganz am Ende Edward Hübner, Stéphane Milachon und der bisherige Spitzenreiter Cory Nemeth.

1 Cory Nemeth P1

Nachdem die Cracks nach knapp neun Minuten wieder aus dem Wald zurück kamen, war an der Spitze noch immer der Norweger Roni Nikander auszumachen. Dahinter prügelte allerdings schon Cory Nemeth seine große Viertakt-KTM um den anspruchsvollen Kurs. Bert Meyer positionierte sich zunächst auf dem dritten Rang vor Kevin Zdon und Edward Hübner, während die weiteren Plätze an Erik Appelqvist, Christian Weiß und Andy Boller gingen.

1 Edward Huebner P3

Der zweite Umlauf brachte Cory Nemeth an die Spitze des Feldes, gefolgt vom Norweger Roni Nikander. Edward Hübner hatte sich dagegen schon auf den dritten Platz vor Bert Meyer und Kevin Zdon geschoben. Damit waren die Positionen unter den ersten vier Plätzen zumindest schon einmal bis zu den anstehenden Boxenstopps manifestiert. Nur Kevin Zdon musste kurz vorm Abbiegen in die Box dem immer mehr aufkommenden Erik Appelqvist seinen fünften Platz überlassen.

Edward Huebner nach dem Rennen

Nachdem alle Piloten neuen Sprit gefasst hatten, ging die Hatz im Kessel munter weiter. Bert Meyer auf dem vierten Platz hinter Cory Nemeth, Roni Nikander und Edward Hübner wurde jetzt Opfer des jungen Schweden Erik Appelqvist und musste damit dem angestammten vierten Platz ade sagen. Hinter Bert Meyer fand sich unterdessen Christian Weiß ein, der kurz zuvor Kevin Zdon den sechsten Platz streitig gemacht hatte. Wenig später war allerdings Bert Meyer wieder auf Rang vier, Christian Weiß auf Fünf und Erik Appelqvist nur noch an sechster Stelle im Feld unterwegs. Vorne war die Sache dagegen so gut wie gegessen. Nach etwas mehr als neunzig Minuten musste Erik Appelqvist einen weiteren Platz an Christian Weiß abgeben, der ab diesem Zeitpunkt als Letzter der Top-Five im Feld unterwegs war. In den letzten verbleibenden zwei Runden gab es dann auch keine weiteren Veränderungen mehr im Klassement der Pro´s. Cory Nemeth gewann überlegen mit mehr als zwei Minuten Vorsprung vor Roni Nikander, Edward Hübner und Bert Meyer. Christian Weiß blieb Fünfter, der junge Erik Appelqvist brachte Rang sechs ins Ziel und Kevin Zdon sicherte sich die siebte Position vor Andy Boller und Stéphane Milachon.

KTM like und Roni Nikander 
Bei den Experts gings schon gleich am Anfang drunter und drüber. Vorne kamen zwar Eddie Findling, Kevin Abele, Manolito Welink und Michael Kotschenreuther ganz gut weg, aber dahinter landete Marco Günther als erstes rechts im Begrenzungsgitter. Pascal Springmann ereilte einen Moment später dasselbe Schicksal, während Marcel Kößel den Einschlag gerade noch vermeiden konnte. Christian Barfuß kam ebenfalls im Startgetümmel zu Fall, konnte sich aber relativ schnell wieder aufrappeln und seine Fahrt fortsetzen. Die Spitze war aber dennoch längst weit enteilt.

2 Christian Barfuss P2

Die erste Runde beendete jedenfalls Joachim Stolz als Erster. Alexander Heu hatte sich Position zwei erkämpft, ohne jedoch dabei von Markus Röhrig auf der dritten Position aus den Augen gelassen zu werden. Doch auch er hatte mit Manolito Welink einen der ganz schnellen Piloten dieser Klasse noch immer ganz dicht hinter sich. Kevin Abele lag noch vor Christian Barfuß, der trotz Sturz schon wieder an der fünften Stelle rangierte. Erst dahinter kam der Sieger von Triptis in dieser Klasse, Daniel Weiß.

2 Manolito Welink P3

Kurz danach wurde das Feld erst einmal kräftig durchgerührt und Christian Barfuß lag plötzlich an der Front des Feldes. Markus Röhrig war noch Zweiter, aber dahinter kam schon Daniel Weiß auf der dritten Position. Alexander Heu konnte dagegen noch vor Manolito Welink die Zählstelle zum zweiten Mal an der vierten Position liegend, passieren. Im weiteren Verlauf fiel Manolito Welink dann aber erst noch einmal um einen weiteren Platz hinter Marco Pfeiffer zurück.

Weiterhin blieb es spannend im Rennen der XC Experts, da Daniel Weiß den zweiten Platz von Markus Röhrig übernahm, während dieser im gleichen Atemzug auch noch von Alexander Heu um einen weiteren Platz nach hinten verfrachtet wurde. Einige Kurven später fand Manolito Welink erneut einen Weg an Marco Pfeiffer vorbei, womit dieser wieder mit Platz sechs Vorlieb nehmen musste.

Nach Abschluss der sechsten Runde ging es schließlich in die Boxen zum Tanken. Daniel Weiß hatte die Gelegenheit genutzt und war noch kurz davor am Führenden Christian Barfuß vorbei geschlüpft. Auch Manolito Welink konnte noch vorm Boxenstopp auf den dritten Platz vorstoßen und Markus Röhrig hinter sich lassen. Alexander Heu lag zu diesem Zeitpunkt auf dem fünften Platz vor Marco Pfeiffer und Michael Röhrl. Lange währte Manolito Welinks Freude am dritten Platz nicht, fand er sich doch nach den abgeschlossenen Tankstopps doch just wieder auf dem fünften Platz hinter Markus Röhrig und Alexander Heu. Vorne machten dagegen noch immer Daniel Weiß und Christian Barfuß die Pace.

Zur Abwechslung übernahm nach acht gefahrenen Runden Christian Barfuß wieder die Führung von Daniel Weiß. Manolito Welink hatte ebenfalls nicht lange gefackelt und zum zweiten Mal Position drei eingetütet, während sich Alexander Heu und Markus Röhrig weiderholt mit den Plätzen dahinter anfreunden mussten. Michael Röhrl auf dem sechsten Platz hielt weiterhin Martin Kradorf und Daniel Hänel in Schach. Eine Umrundung später lag allerdings schon wieder Daniel Weiß an der Front des XC Expert-Feldes. Daniel Hänel war in der gleichen Runde auf den neunten Platz zurück gefallen, wodurch Martin Kradorf und Marc Töppel zunächst die Plätze sieben und acht erbten.

Danach gings auch schon zum Endspurt des Rennens, das letztlich Daniel Weiß mit zwölf Sekunden Vorsprung vor Christian Barfuß und Manolito Welink gewann. Alexander Heu brachte erfolgreich Rang drei vor Michael Röhrl und Martin Kradorf ins Ziel, während Marc Töppel Platz sieben vor Pascal Springmann und Lukas Reichstein unter Dach und Fach brachte. Zehnter wurde am Ende noch Maximilian Koubik.

 
Die letzten Aspiranten, die an diesem Tag noch auf die Strecke gingen waren die Anwärter der Klasse XC Advanced, wo es auch schon beim Start hauteng zuging. Max Müller hatte letzten Endes die Nase vorne, während sich dahinter Yanik Spachmüller und Markus Stradinger einsortierten. Allerdings sollte für beide das Rennen später früher zu Ende sein, als den Beiden lieb sein konnte. Auf den weiteren Plätzen folgten unterdessen Mike Langguth und Kevin Romschinski.

Nachdem die Piloten den ersten Turn hinter sich hatten, war mit Tim Apolle ein nicht Unbekannter an die Front des Feldes gerückt. Max Müller, ebenfalls ein Nachwuchstalent par Excellance agierte auf dem zweiten Platz, während sich Ronny Lang und Lutz Beste auf den weiteren Rängen vorfanden. Markus Stradinger auf dem fünften Platz hielt derweil noch Christoph Hackel und Christian Müller in Schach. Wenig später musste sich Max Müller allerdings hinter Ronny Lang einordnen und Tobias Wittek verbesserte sich auf den vierten Rang, da Christian Müller und Christoph Hackel auf die Plätze acht und neun zurück gefallen waren. Auf dem fünften Platz hinter Tobias Wittek hatte sich infolgedessen Lutz Beste breit gemacht, lag aber unter direkter Beobachtung von Nico Reif und Erik Löffel dahinter. Im weiteren Verlauf musste Max Müller erneut einen weiteren Platz an Tobias Wittek abtreten und war damit nur noch Vierter im Feld der Sport 3 – Klasse. Sascha Staudigel ging im selben Zeitraum am bis dahin Siebten Nico Reif vorbei.

Lustig ging es weiter im Karussell dieser Klasse und Tobias Wittek lag ausgangs der vierten Runde auf dem zweiten Platz hinter Tim Apolle. Ronny Lang auf dem dritten Platz hatte nun wieder Max Müller hinter sich, der jedoch schon den Atem von Sascha Staudigel im Nacken verspürte. Nico Reif, Erik Löffel und Christian Müller folgten unauffällig auf den weiteren Plätzen. Lange dauerte es schließlich nicht und Sascha Staudigel war auf Platz vier vorgerückt, nachdem er Max Müller hinter sich gelassen hatte. Erik Löffel dahinter hatte ebenfalls einen Platz nach vorne gut gemacht.

Nachdem die Piloten der Reihe nach die Box zum Tanken ansteuerten lautete die Reihenfolge nach der sechsten Runde zunächst Tobias Wittek vor Tim Apolle und Erik Löffel. Sascha Staudigel wurde auf Rang vier vor Max Müller und Nico Reif geführt, wobei die Beiden innerhalb der nächsten Runde einfach die Plätze vier und fünf tauschten. Für knappe drei Runden war dann allerdings erst mal Ruhe auf den vorderen Plätzen angesagt, ehe am Ende des zehnten Umlaufs Max Müller erneut einen Platz an Marco Langbein abgeben musste und damit nur noch an siebter Stelle unterwegs war.

In der letzten Runde gelang es schließlich Tim Apolle erneut die Führung von Tobias Wittek zu übernehmen, der sich damit am Ende mit dem zweiten Platz abfinden musste. Dahinter platzierte sich Erik Löffel vor den Konkurrenten Sascha Staudigel und Nico Reif, während die weiteren Plätze an Marco Langbein, Lutz Beste und Max Müller gingen. Die letzten verbleibenden Plätze innerhalb der Top-Ten gingen schlussendlich an Christoph Hackel und Christian Müller.

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Rudolf Schuler

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