GCC Schwabhausen 2011 – Facts of Day 2
Leichter Regen in der Nacht sorgte für ausgesprochen gute Streckenverhältnisse am Morgen
Nachdem es in der Nacht von Samstag auf Sonntag leicht geregnet hatte, herrschten zu Anfang auf der Schwabhäuser MX-Strecke noch etwas rutschige Verhältnisse, die für den ersten anstehenden Lauf der Quad-Klassen aber nahezu ideale Bedingungen bedeutete.

Für die weiteren Läufe war jedoch zunehmende Verschlechterung mit Fortschreiten des Tages angesagt. Die für die Nacht gemeldeten schweren Gewitter in der Region blieben jedoch glücklicher Weise im Raum Schwabhausen aus. Man hatte zwar schon am Abend zuvor alles Notwendige veranlasst, um den unkalkulierbaren Naturgewalten zu trotzen, aber im Falle eines Falles wäre dagegen dennoch nicht wirklich etwas auszurichten gewesen.
Am Morgen zeigten sich dann aber bis auf ein paar frei im Wind wedelnde Banner keine weiteren Beeinträchtigungen an der Srecke bzw. dem näheren Umfeld. Dass dies nicht überall der Fall war, zeigte sich am eigentlich geplanten Veranstaltungsort in Rudolstadt. Dort hatte sich das Wetter sozusagen richtig ausgetobt. Voll gelaufene Keller, Stromausfälle, umgefallene Bäume und nicht zuletzt eine komplett unter Wasser stehende Crossstrecke hätte renntechnisch den Sonntag buchstäblich ins Wasser fallen lassen.

Aber auch im Fahrerlager hätte dies für so manchen Teilnehmer „Land unter“ mit all den entsprechenden Begleiterscheinungen bedeutet. Manchmal hat es eben auch sein Gutes, wenn nicht immer alles nach Plan läuft.
Die Vierradpiloten, die in dieser Saison bisher immer diejenigen waren, die für die restlichen Akteure die Strecke frei räumen mussten, hatten dieses Mal also das glückliche Händchen, nahezu ideale Streckenverhältnisse vorzufinden.
Das einzige, was am Ende des Quadlaufes schlapp machte, war die große LED-Zeitanzeige an der Zählstelle. Der kräftige Regenguss beim vorabendlichen Lauf der XC Juniors/XC Sport C hatte wohl dafür gesorgt, dass die empfindliche Elektronik einen etwas feuchten Touch bekam und fortan seinen Dienst unwiederbringlich einstellte. Alle Versuche, die Anzeige kurzfristig wieder zum Leben zu erwecken, scheiterten jedoch kläglich.
Für die größte Überraschung des Tages sorgte indessen Chris Gundermann im letzten Lauf des Tages bei den Profis. Während der junge Cross-Spezialist mit einem absolut verkorksten Start von ganz hinten das Rennen aufnehmen musste, war er am Ende zwar Erster geworden, sah aber nicht wie von Siegern gewohnt die allerseits viel geliebte schwarz/weiß karierte Ziel-Flagge. Schlicht und ergreifend hatte Rennleiter Jens Zimmermann übersehen, dass Gundermann Sekundenbruchteile vorher an ihm vorbei geschlüpft war und die Ziellinie als Erster nach Ablauf der offiziellen Rennzeit passiert hatte.

Mitnichten hatte Chris Gundermann mit diesem Sieg die lange währende Durststrecke eines deutschen Sieges in der höchsten Klasse der German Cross Country Challenge unterbrochen und darf sich deshalb nun hinter Bert Meyer, der letztmals 2007 einen Pro-Lauf gewinnen konnte, in die Siegerliste der Pro´s einschreiben.

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es indessen auch für Kevin Zdon, den Gewinner der Klasse XC Experts eine ordentliche Sektdusche seitens seines Teams, da er mit dem Sieg dieser Klasse auch zugleich die Meisterschaft 2011 vorzeitig zu seinen Gunsten entschieden hatte.
Kurz danach lichtete sich das zuvor von Menschen übersäte Areal binnen weniger Minuten. Transporter, Wohnmobile und Fahrzeuge mit Wohnwagen und Motorradhängern machten sich gen Süden und Norden auf den für manch Einen doch noch recht langen Heimweg.
An dieser Stelle allen Teilnehmern eine gute Reise und ein zahlreiches Wiedersehen in Bauschheim für die letzten Entscheidungen in der German Cross Country Challenge 2011.
Fotos und Text: Rudolf Schuler
Nachdem es in der Nacht von Samstag auf Sonntag leicht geregnet hatte, herrschten zu Anfang auf der Schwabhäuser MX-Strecke noch etwas rutschige Verhältnisse, die für den ersten anstehenden Lauf der Quad-Klassen aber nahezu ideale Bedingungen bedeutete.

Für die weiteren Läufe war jedoch zunehmende Verschlechterung mit Fortschreiten des Tages angesagt. Die für die Nacht gemeldeten schweren Gewitter in der Region blieben jedoch glücklicher Weise im Raum Schwabhausen aus. Man hatte zwar schon am Abend zuvor alles Notwendige veranlasst, um den unkalkulierbaren Naturgewalten zu trotzen, aber im Falle eines Falles wäre dagegen dennoch nicht wirklich etwas auszurichten gewesen.
Am Morgen zeigten sich dann aber bis auf ein paar frei im Wind wedelnde Banner keine weiteren Beeinträchtigungen an der Srecke bzw. dem näheren Umfeld. Dass dies nicht überall der Fall war, zeigte sich am eigentlich geplanten Veranstaltungsort in Rudolstadt. Dort hatte sich das Wetter sozusagen richtig ausgetobt. Voll gelaufene Keller, Stromausfälle, umgefallene Bäume und nicht zuletzt eine komplett unter Wasser stehende Crossstrecke hätte renntechnisch den Sonntag buchstäblich ins Wasser fallen lassen.

Aber auch im Fahrerlager hätte dies für so manchen Teilnehmer „Land unter“ mit all den entsprechenden Begleiterscheinungen bedeutet. Manchmal hat es eben auch sein Gutes, wenn nicht immer alles nach Plan läuft.
Die Vierradpiloten, die in dieser Saison bisher immer diejenigen waren, die für die restlichen Akteure die Strecke frei räumen mussten, hatten dieses Mal also das glückliche Händchen, nahezu ideale Streckenverhältnisse vorzufinden.
Das einzige, was am Ende des Quadlaufes schlapp machte, war die große LED-Zeitanzeige an der Zählstelle. Der kräftige Regenguss beim vorabendlichen Lauf der XC Juniors/XC Sport C hatte wohl dafür gesorgt, dass die empfindliche Elektronik einen etwas feuchten Touch bekam und fortan seinen Dienst unwiederbringlich einstellte. Alle Versuche, die Anzeige kurzfristig wieder zum Leben zu erwecken, scheiterten jedoch kläglich.
Für die größte Überraschung des Tages sorgte indessen Chris Gundermann im letzten Lauf des Tages bei den Profis. Während der junge Cross-Spezialist mit einem absolut verkorksten Start von ganz hinten das Rennen aufnehmen musste, war er am Ende zwar Erster geworden, sah aber nicht wie von Siegern gewohnt die allerseits viel geliebte schwarz/weiß karierte Ziel-Flagge. Schlicht und ergreifend hatte Rennleiter Jens Zimmermann übersehen, dass Gundermann Sekundenbruchteile vorher an ihm vorbei geschlüpft war und die Ziellinie als Erster nach Ablauf der offiziellen Rennzeit passiert hatte.

Mitnichten hatte Chris Gundermann mit diesem Sieg die lange währende Durststrecke eines deutschen Sieges in der höchsten Klasse der German Cross Country Challenge unterbrochen und darf sich deshalb nun hinter Bert Meyer, der letztmals 2007 einen Pro-Lauf gewinnen konnte, in die Siegerliste der Pro´s einschreiben.

Bei der anschließenden Siegerehrung gab es indessen auch für Kevin Zdon, den Gewinner der Klasse XC Experts eine ordentliche Sektdusche seitens seines Teams, da er mit dem Sieg dieser Klasse auch zugleich die Meisterschaft 2011 vorzeitig zu seinen Gunsten entschieden hatte.
Kurz danach lichtete sich das zuvor von Menschen übersäte Areal binnen weniger Minuten. Transporter, Wohnmobile und Fahrzeuge mit Wohnwagen und Motorradhängern machten sich gen Süden und Norden auf den für manch Einen doch noch recht langen Heimweg.
An dieser Stelle allen Teilnehmern eine gute Reise und ein zahlreiches Wiedersehen in Bauschheim für die letzten Entscheidungen in der German Cross Country Challenge 2011.
Fotos und Text: Rudolf Schuler






































