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GCC Schwabhausen 2011 – Racereport Day 2

Details
Kategorie: GCC Racereports
Nach wie vor Spannung im Feld der XC Quad Pro!

Lauf 4: Nachdem es in der Nacht von Samstag auf Sonntag erneut etwas geregnet hatte, aber zum Start des anstehenden Quadlaufes trockene Verhältnisse herrschten, bestandenen für die Akteure nahezu ideale Verhältnisse. Diese nutzten Max Freund und Kevin Riestenbieter dann auch  für einen vorzüglichen Start. Nebeneinander bogen die beiden Titelanwärter in die 180° Kehre, wenige Meter nach dem Start. Mit der etwas besseren Innenspur hatte Max Freund zunächst aber erst einmal die Nase vorm Erzrivalen Riestenbieter, der zu allem Übel auch noch mitten im Startgetümmel mit abgestorbenem Motor stehen blieb.

Andre Sitzler Pos4

Mitnichten blieb ihm also nichts anderes übrig, als dem mittlerweile davon geeilten Feld hinterher zu jagen. Ebenfalls einen schlechten Start hatte Andre Sitzler, nachdem sein Quad am Start zwar spontan ansprang, aber Sitzler wohl doch zu schnell los wollte, der Motor allerdings noch nicht genug Drehzahl aufgebaut hatte und dadurch just wieder abstarb. Bis der Motor dann wieder zum Leben erweckt werden konnte, waren alle bis auf Florian Meier auf der Strecke unterwegs. Dieser reihte sich dann allerdings noch vor seinem Teamkollegen Kevin Riestenbieter, aber erst hinter Andre Sitzler ein.

Kevin Riestenbieter Pos2

Kevin Riestenbieter benötigte dennoch nur eine Runde, um sich auf die zweite Position im Feld vorzuarbeiten, während Max Freund mit vierzehn Sekunden Vorsprung die erste Runde beendete. Auf Rang drei und vier folgten die beiden Teamkollegen Sandy Schulze und Michael Grimm.  
Nach einer weiteren Runde hatte sich Andre Sitzler am zuvor Sechsten Andre Nowoisky vorbeigeschoben, kassierte kurz danach auch noch Michael Grimm ein, der in diesem Zug aber auch wieder  einen Platz an Nowoisky verlor. Völlig überraschend steuerte in der vierten Runde Max Freund die Box an. Ein platter linker Hinterradreifen war denn auch die Ursache für den frühen Stopp Freund´s. Mit fünfundfünfzig Sekunden Rückstand blies nun Freund zur Jagd auf Kevin Riestenbieter.
Andre Sitzler und Sandy Schulze verweilten unterdessen auf den Rängen drei und vier mit rund vierzig Sekunden Rückstand auf Max Freund.

 Max Freund Plattfu

In den nachfolgenden Runden setzten sich Kevin Riestenbieter und Max Freund zunehmend vom Rest des Feldes ab, ohne dass aber  Max Freund Boden auf Kevin Riestenbieter gutmachen konnte.
Erst nachdem Kevin Riestenbieter einen Abflug in die Botanik hinnehmen musste, kam Max Freund dem Führenden ein deutliches Stück näher und hatte in der dreizehnten Runde nur noch einen Rückstand von sechsunddreißig Sekunden. Nachdem sich Riestenbiter dann in der siebzehnten Runde zu allem Übel auch noch in einem Schlammloch festgefahren hatte, war der Weg für Max Freund an die Spitze endlich frei. Ohne weitere Umschweife nutzte Freund diese Gelegenheit dazu aus, um in der letzten verbleibenden Runde  unangefochten den Sieg nach Hause zu fahren, während sich Kevin Riestenbieter schlussendlich mit Rang zwei zufrieden geben musste.
Rang drei ging unterdessen an Andre Nowoisky, einem jedoch nicht in die Serie eingeschriebenen Fahrer, und damit in Sachen Meisterschaft nicht relevanten Fahrer. Die Plätze vier und fünf sicherten sich wie zu erwarten Andre Sitzler und Sandy Schulze, während  Daniel Riestenbieter, Michael Grimm, Alexander Vogt, Heiko Uhlich und Florian Meier die weiteren Plätze belegten. Allerdings hatte Florian Meier, ebenso wie sein Teamkollege Alexander Vogt schon nach fünf gefahrenen Runden sein Arbeitsgerät abseits der Strecke abstellen müssen.

Yvonne Roehrl Pos3

Bei den XC Sport Quads hatte in Schwabhausen mit Marco Braasch wieder einmal mehr einer der Start-Favoriten den besten Start. Jedoch direkt dahinter lag der ebenfalls in dieser Saison schon des Öfteren durch grandiose Starts aufgefallene Ralf Walter. An dritter Position bog Matthias Geist um die 180° Kehre kurz nach dem Start.
Als Führender aus der ersten Runde zurück kam jedoch Frank Jürgens mit einem hauchdünnen  Vorsprung von zwei Sekunden auf seinen Teamkollegen Marco Braasch. Weitere sechs Sekunden zurück Matthias Geist, der seinem unmittelbaren Widersacher Andreas Wallstein allerdings auch schon acht Sekunden abgenommen hatte. Auf Platz fünf folgte schließlich Ralf Walter mit nochmals weiteren sieben Sekunden Rückstand auf Wallstein, während die Favoriten dieser Klasse, Yvonne Röhrl und Udo Bauerfeind noch auf den Plätzen  sieben und acht unterwegs waren.  In der zweiten Runde konnte Udo Bauerfeind weitere drei Plätze gutmachen, während Ralf Walter auf Position acht zurück fiel.

Udo Bauerfeindt Pos 1

In den zwei folgenden Runden wechselten die Positionen im Feld schneller, als diese vom Streckensprecher verlesen werden konnten. Während Frank Jürgens nach wie vor das Feld anführte, fand sich jetzt Andreas Wallstein mit zwei Sekunden Rückstand zu Jürgens auf der Position zwei liegend, während sich Udo Bauerfeind erfolgreich Platz drei geangelt hatte und Marco Braasch nur noch an vierter Stelle liegend, um Boden kämpfte. Matthias Geist und Yvonne Röhrl nur unwesentlich dahinter, Ralf Walter aber schon um vierzig Sekunden distanziert auf Position sieben.
Ab der fünften Runde war in Sachen Führungsarbeit wieder einmal mehr Udo Bauerfeind das Maß aller Dinge, während dahinter alles wie gehabt den Weg seiner Dinge ging.
Im weiteren Verlauf kämpfte sich die einzige Dame im Feld, Yvonne Röhrl Platz um Platz nach vorne, ehe sie Ende der siebten Runde auf Platz drei angekommen war. Marco Braasch, der zwischenzeitlich etwas Boden verloren hatte, fand schließlich wieder seinen Rhythmus und holte sich einen verlorenen Platz nach dem anderen wieder erfolgreich zurück.
Erst in der elften Runde musste sich Marco Braasch erneut Matthias Geist beugen und ihm seinen bis dahin fest innehabenden vierten Platz überlassen, während vorne Udo Bauerfeind, Frank Jürgens und Yvonne Röhrl die Führungsarbeit leisteten. Auf den weiteren Rängen rangierten derweil Sascha Trapp, Özdem Demir, Ralf Walter, Norbert Schatten und Sebastian Richter.
In den verbleibenden dreißig Minuten bis zum Ende des Rennens blieben dann alle Positionen unter den ersten zehn Piloten unverändert. Lediglich Sebastian Richter gelang es noch in der letzten Runde am bis dahin auf Rang neun liegenden Norbert Schatten vorbei zu ziehen, so dass die Reihenfolge schlussendlich folgendermaßen lautete.
Udo Bauerfeind siegte einmal mehr nach siebzehn gefahrenen Runden, während Frank Jürgens vor Yvonne Röhrl Zweiter wurde und Matthias Geist auf Rang vier liegend,  im Ziel einlief. Marco Braasch blieb indessen am Ende nur Rang fünf übrig.
Auf den Plätzen sechs bis zehn landeten folglich die Piloten Özdem Demir, Sascha Trapp, Ralf Walter, Sebastian Richter und  Norbert Schatten.

Dirk Peter Pos1

Bis auf den Start war das Rennen der ATv´s erneut eine klare Sache des Dirk Peter.  Noch auf den ersten hundert Metern ging er am bis dahin führenden Max Thielicke vorbei und blieb bis zum Ende des Rennens vor dem Rest des Feldes.
Sascha Dietz konnte ebenfalls noch in der ersten Runde Max Thielicke passieren und beendete dementsprechend an zweiter Stelle liegend die erste Runde. Max Thielicke dann an dritter Stelle, allerdings schon Nico Wiesel im Nacken verspürend.
Nur eine Frage der Zeit war es dann auch, ehe Nico Wiesel den Piloten Max Thielicke hinter sich lassen konnte. Torsten Harz komplettierte unterdessen die TopFive unter den AtVisten.
In dieser Reihenfolge drehten die Akteure Runde um Runde ohne dass irgendwelche weiteren Positionsveränderungen im Feld zu verzeichnen waren. Ein gewaltiger Sprung über einen der Sprunghügel hatte für Nico Wiesel in der achten Runde dann allerdings fatale Folgen. Bei der Landung wurde die komplette Hinterradaufhängung dermaßen verbogen, dass an eine Weiterfahrt nicht mehr zu denken war.  
Max Thielicke und alle dahinter liegenden Piloten rückten demzufolge kampflos um jeweils einen Platz nach vorne. Da bis zum Ende des Rennens alle Piloten ihre Positionen bezogen hatten, endete das Rennen nach sechszehn gefahrenen Runden mit folgendem Endstand.
Dirk Peter unangefochten auf Platz eins und damit auch als Meister dieser Klasse vorzeitig feststehend, vor Sascha Dietz, Max Thielicke, Torsten Harz, Jörg Thielicke, Peter Koppe und am Ende noch als Siebter gewertet, Nico Wiesel mit insgesamt acht gefahrenen Runden.

Lauf 5: Leichter Regen kündigte einmal mehr in dieser Saison an, dass gerade im Lauf der WCS-Klassen mit erschwerten Bedingungen gerechnet werden konnte. Da sich dieser aber bis zum Start wieder verzog, wurde das Rennen unter normalen Gegebenheiten, sprich mit voller Länge gestartet. Den Start konnte in Schwabhausen Chris Nitzsche für sich verbuchen, da er gegenüber Pepe Luca Menger und Yanik Spachmüller  die bessere Linie hatte und somit schneller um die 180° Kehre kam als seine Konkurrenten.  
Am Ende von Turn eins hatte allerdings Pepe Luca Menger die Nase eine Sekunde vor Yanik Spachmüller und Scott Maar. David Schreiber und Chris Nitzschke rangierten auf den Plätzen dahinter.

 Yanik Spachmller Pos2

In der dritten Runde ging David Schreiber an Scott Maar vorbei und hatte nun Rang drei inne, während Kurt Erbe von weiter hinten kommend, auf Platz fünf vorstieß. Nur eine weitere Runde benötigte Kurt Erbe im Anschluss, um Platz drei im Feld, vor David Schreiber und Scott Maar zu erlangen.
Kurze Zeit später gelang es Christoph Westphal ebenfalls den vor ihm liegenden Scott Maar von seinem fünften Platz zu verdrängen, wurde allerdings aufgrund eines Patzers nur wenige Augenblicke später wieder bis auf den zehnten Platz zurück gereicht.
Während sich die Positionen unter den ersten zehn Piloten zunehmend stabilisierten, wurde dahinter um jeden Zentimeter Strecke verbissen gefightet.
Am Ende hatte Pepe Luca Menger auf den in dieser Klasse bisher als Favorit gehandelten Yanik Spachmüller zwanzig Sekunden Vorsprung heraus gefahren und gewann damit verdient die Klasse der Wild Childs zwei. Hinter Yanik Spachmüller überquerte Kurt Erbe mit einem Rückstand von dreißig Sekunden als Dritter die Ziellinie.

Pepe Luca Menger Pos1

Runde zwei Minuten auf Erbe fehlten David Schreiber auf dem vierten Platz, während Scott Maar schon mit Rundenrückstand Fünfter wurde.
Auf den weiteren Positionen fanden sich schlussendlich Julius-Eik Eisfelder, Chris Nitzschke, Lukas Gurr, Philipp Maierhöfer und als Letztem der TopTen Philipp Kett.

In der kleinen Klasse WCS 1 hatte zunächst Patrick Wehr das Sagen im Feld.  Auf den weiteren Plätzen reihten sich Fynn Schwab und Fiete Klein ein, gefolgt von Eric Wirth und Christopher Landgraf. Nach drei Runden übernahm dann allerdings Fynn Schwab die vorläufige Führungsarbeit. Vier Runden dauerte es im Anschluss, bis Patrick Wehr kontern konnte und Fynn Schwab auch noch seinen Teamkollegen Fiete Klein vorbei lassen musste.

Patrick Wehr Pos 1

Jetzt musste Patrick Wehr allerdings aus Sicht von Fiete Klein um seine Führung fürchten, da dieser im mächtig im Nacken saß. Eine Runde später war Fiete Klein dann auch schon an Patrick Wehr vorbei geschlüpft. Dieser fackelte jedoch nicht lange und holte sich seine Führung postwendend zurück, während sich Fiete Klein nun der Angriffe Fynn Schwabs erwehren musste. Allerdings vergeblich, denn dieser passierte Sekunden später seinen Widersacher ohne größere Probleme.
In dieser Konstellation spulte man schließlich die verbleibenden zehn Minuten bis Rennende ab, ohne dass sich an der Reihenfolge der ersten fünf Piloten noch etwas änderte. Es gewann also Patrick Wehr vor Fynn Schwab und seinem Teamkollegen Fiete Klein. Eric Wirth und Christopher Landgraf erreichten als Vierter und Fünfter zum letzten Mal die Ziellinie, während Leandro Hagen, Yannik Eberle, Tizian Mey, Julian Stebel und Adrian Knoblich die weiteren Plätze belegten.
Leon Dörzbacher schied unterdessen schon in der vierten Runde nach einem Sturz mit technischem Defekt an seiner Maschine aus.

Lauf 6: Immer wieder fielen aus dem grau verhangenen Himmel kurzzeitige Schauer und machten die Strecke ziemlich schmierig. Am besten mit diesen Bedingungen zurechtkamen beim Start der XC Sport B Klasse die Piloten Lucas Reibeholz, Ronny Eichhorn und Tobias Hauptlorenz. Direkt dahinter Manuel Beyhl und Stephan Hein, dann der Rest des Feldes dicht auf.

Steven Lange Pos2

Bis zum Ende der ersten Runde hatten sich dann schon Steven Lange und Steve Kreussel zwischen Lucas Reibeholz und Tobias Hauptlorenz geschoben. Christian Luhm platzierte sich unterdessen auf Rang fünf.
Im nächsten Turn hatte Steve Kreussel nach einem Abflug lediglich noch Rang dreißig inne, während ganz vorne im Feld alles beim Alten blieb. Marcel Brunner gelang es schließlich in der fünften Runde, in die Phalanx der besten drei aufzusteigen  und Christian Luhm damit auf Rang vier zu verweisen. Jürgen Bachmann folgte unauffällig auf Rang fünf des Klassements um in Runde sieben Christian Luhm um einen Platz nach hinten zu verfrachten. Auch Steven Langes zweiter Platz war wenig später Geschichte, den  schnappte sich ohne zu zögern kurzerhand Marcel Brunner.  
Tobias Hauptlorenz drehte auch mehr und mehr auf und ließ innerhalb der beiden folgenden Runden Christian Luhm und Jürgen Bachmann hinter sich, die danach nur noch auf Rang fünf und sechs verweilten.

Juergen Bachmann Pos1

In der zehnten Runde musste Lucas Reibeholz zum ersten Mal seinen Führungsanspruch an Steven Lange abtreten und wenig später auch Marcel Brunner noch den Vortritt überlassen, was für ihn von da an nur noch Rang drei bedeutete. Kurzzeitig konnte auch Tobias Hauptlorenz noch an Reibeholz vorbeiziehen, musste sich dann aber mitsamt Reibeholz hinter Jürgen Bachmann einsortieren, der sich dadurch Rang drei inne machte.
Nach etwas mehr als achtzig Minuten Fahrzeit hatte auch Marcel Brunner dem schnellen Bachmann nichts mehr entgegen zu setzen und musste sich hinter diesem auf dem dritten Platz einreihen.  
Wer allerdings danach davon ausging, dass Jürgen Bachmann jetzt am Ende seiner Aufholjagd angekommen wäre, täuschte sich gewaltig. Noch in der letzten Runde verstieß er Steven Lange vom lange genossenen Thron an der Front des Feldes und ging als Erster zum letzten Mal über den Zielstrich der Schwabhäuser MX-Strecke.
Auf den weiteren Plätzen folgten Steven Lange, Marcel Brunner, Tobias Hauptlorenz und als Fünfter Marcel Arnold.
Die Plätze sechs bis zehn gingen schlussendlich an Lucas Reibeholz, Dominik Röhrig, Kai Markert, Sebastian Schröder und Ronny Züllich.

Start Pre Seniors

Eine klare Sache des Hans-Georg Bernhart war indessen der Lauf der XC Pre Seniors. Die komplette Saison über gab es in dieser Klasse nur einen Mann, der alle Rennen zu seinen Gunsten entschieden hatte, nämlich ihn. Und auch in Schwabhausen machte er mit einem weiteren Sieg vorzeitig die Meisterschaft klar. Vom Start weg bis ins Ziel hielt sich Georg Heiß auf Rang zwei, stets gefolgt von Michael Arndt.  Auch wenn dieser während des Rennens gelegentlich einen Platz nach hinten rücken musste, fand er aber immer wieder an seine angestammte Position zurück.
Bis zur fünften Runde hatte Marc Meyer das Abo auf den vierten Platz im Feld, ehe ihm dieser von Michael Greiß streitig gemacht wurde. Dahinter kämpften Mirko Bartosch, Heiko Gieser und Frank Reuter um die Plätze sechs bis acht.
Zwei Runden benötigte unterdessen Marc Meyer um sich seinen vierten Platz, den ihm Michael Greiß abspenstig gemacht hatte, wieder zurück zu holen. Frank Reuter konnte zwischenzeitlich den vor ihm liegenden Heiko Gieser abfangen und übernahm damit dessen bisherigen siebten Platz. Kurze Zeit danach ging Marc Meyer am bis dahin Dritten Michael Arndt vorbei. Dieser konterte jedoch nur eine Runde später und in diesem Zug ging auch gleich Michael Greiß am vor ihm liegenden Meyer vorbei, der sich damit nur noch auf Rang fünf befand. Damit fand das Durchreichen für Marc Meyer allerdings noch kein Ende und just fand er sich am Ende der zehnten Runde nur noch auf dem achten Platz hinter Mirko Bartosch, Heiko Gieser und Frank Reuter wieder.

Hans-Georg Bernhart Pos1

Nach vierzehn Runden fand sich Meyer wieder an der fünften Position des Feldes ein und verwies damit den einige Zeit zuvor auf Platz fünf fahrenden Frank Reuter um eine Position nach hinten. Kurz vor Schluss verlor Reuter dann nochmals je einen Platz an Mirko Bartosch und Heiko Gieser.
Summa Sumarum lautete der Endstand schlussendlich Hans-Georg Bernhart vor Georg Heiss, Michael Arndt und Michael Greiß. Der fünfte Rang ging an Marc Meyer, während auf den weiteren Plätzen die Piloten Mirko Bartosch, Heiko Gieser und Frank Reuter folgten, wobei Frank Reuter sein Motorrad auf den letzten Metern versagend, durchs Ziel schieben musste. Die beiden letzten Plätze der TopTen teilten schließlich Huby Junker und Adrian Knoblich unter sich auf.

Lauf 7: Im letzten Rennen des Tages standen ganz vorne an der Startlinie die XC Pro´s. Während Christian Weiß am besten weg kam, Mike Hartmann und Josef Kulhavy auf Tuchfühlung dahinter agierten, musste Chris Gundermann wieder einmal von ganz hinten die Verfolgung des Feldes aufnehmen. Bert Meyer und Paulo Goncalves reihten sich unterdessen hinter dem Führungstrio ein. Am Ende der ersten Runde hatte Mike Hartmann fünf Sekunden auf Christian Weiß gut gemacht, der wiederum drei Sekunden vor Gaststarter Chad Johnson und dahinter schon Chris Gundermann, unterwegs war. Paulo Goncalves passierte erst als Achter, hinter Kulhavy, Schröter und Meyer das erste Mal die Zählstelle unterhalb des Fahrerlagers. In der zweiten Runde setzte sich Gundermann an die zweite Position, gefolgt von Kulhavy und Chad Johnson, während Christian Weiß  nur noch an fünfter Stelle lag. Erst in Runde drei hatte Gundermanns Vorwärtsdrang eine Ende, hatte er sich doch einfach kurzerhand an die Spitze des Feldes gesetzt und Hartmann auf Rang zwei verfrachtet. Josef Kulhavy hatte ebenfalls forciert und wenig später ebenfalls Mike Hartmann hinter sich gelassen. Am Ende der siebten Runde konnte sich Dennis Schröter an Chad Johnson vorbei pressen und lag nun hinter Hartmann. Während der Boxenstopp-Phase machte Schröter erneut einen Platz gut und rangierte danach auf Rang zwei vorm Slowaken Josef Kulhavy. Lange konnte sich Schröter jedoch nicht über diesen Platz freuen, da er sich nur wenig später schon wieder hinter Kulhavy und Johnson befand.

 Josef Kulhavy Pos2

Zwischenzeitlich gelang es Paulo Goncalves Boris Mailand nieder zu ringen und sich dessen siebten Platz inne zu machen.  Auch Mike Hartmann war bis an die fünfte Position zurück gefallen und Chad Johnson auf den zweiten Platz, gefolgt von Josef Kulhavy, vor gefahren. Dennis Schröter hielt sich unterdessen weiterhin auf Rang vier im Feld auf.
Nach wie vor wurde hinter Chris Gundermann mit dem Messer zwischen den Zähnen um jeden Zentimeter Strecke verbissen gekämpft, so dass Kulhavy erneut an Chad Johnson vorbei gehen konnte. Von da an schienen alle Positionen im Feld bezogen, ehe in der vorletzten Runde Chad Johnson nach einem Sturz das Rennen ungeplant vorzeitig aufgeben musste. Auch Paulo Goncalves musste nach einem harmlosen Rutscher auf dem Wiesenteil einmal vom Motorrad, verlor aber bei dieser Aktion nur einen Platz an Boris Maillard. Durch den Ausfall Johnsons rückten jedoch die meisten Piloten kampflos um einen Platz nach vorne, so dass die Reihenfolge am Schluss Chris Gundermann, vor Josef Kulhavy  und Dennis Schröter lautete. Auf den weiteren Plätzen folgten Mike Hartmann, Christian Weiß, Boris Maillard, Paulo Goncalves, Bert Meyer, Christoph Hänchenhen und als Zehnter schließlich noch Chad Johnson.

Chris Gundermann Pos1

Damit hatte Chris Gundermann die seit 2007 andauernde Durststrecke eines deutschen Sieges bei den XC Pro´s endlich unterbrochen.

SE Pro

In der Klasse der Expert standen die Sterne eindeutig in Richtung Kevin Zdon. Auch er hatte diese Klasse das ganze Jahr über dominiert und stand demzufolge kurz vor dem Gewinn der diesjährigen Meisterschaft. In Schwabhausen machte er die Sache dann auch kurzerhand mit einem überragenden Start-Ziel Sieg dingfest. An zweiter und dritter Position am Start lagen zunächst Steffen Meininger und Manolito Weblink, gefolgt von  Andreas Retter und Philipp Storz.
Nach Beendigung der ersten Runde hatte sich Philipp Storz allerdings schon hinter Kevin Zdon eingeordnet, während Steffen Meininger auf Rang drei die Zählstelle passierte.
Auf Position vier agierte unterdessen Arne Mösch vor Manolito Welink und Lars Petri. Nur eine Runde später setzte sich Steffen Meininger an die zweite Position und Manolito Welink verlor derweil zwei Plätze an Lars Petri und Daniel Weiß. Arne Mösch fiel ebenfalls noch hinter Welink zurück.
Erst in der elften Runde schaffte es schließlich Philipp Storz, erneut an Steffen Meininger vorbei zu gehen. An die dritte Stelle hatte sich mittlerweile Michael Röhrl vorgearbeitet und Steffen Meininger ebenfalls überholt. Auf den weiteren Plätzen lagen Manolito Welink, Lars Petri, Daniel Weiß und Andreas Retter.

Kevin Zdon Pos1

Kurze Zeit danach büste Michael Röhrl wieder zwei Plätze ein und lag damit wieder auf Rang fünf des Feldes. Meininger ließ ebenfalls nicht locker und kehrte wenig später an Position zwei zurück. Nun ging das Katz und Mausspiel um die zweite Position erst richtig los und Storz verdrängte erneut Meininger.
Am Ende hatte dann doch Steffen Meininger das glücklichere Händchen und ging hinter Kevin Zdon als Zweiter das letzte Mal durch die Zählstelle. Mit nur  knapp zwei Sekunden Rückstand wurde Philipp Storz Dritter nach dem er kurz zuvor sein Motorrad ausgebremst hatte und Meininger dadurch Storz passieren konnte.
Platz vier sicherte sich Michael Röhrl noch vor Manolito Welink, während die weiteren Plätze an Lars Petri, Tobias Gnann, Andreas Retter, Arne Mösch und Robin Häußer gingen.

SE Expert

Relativ schnell schienen die Rollen im letzten Lauf, den XC Sport A- Piloten verteilt. Während am Start Max Beste voraus eilte, aber später weit hinten im Feld unterwegs war. Dominik Leuteritz und Paul Roßbach dahinter übernahmen noch in der ersten Runde die Führungsarbeit, ehe Paul Roßbach zum ersten Mal vor Dominik Leuteritz die Zählstelle passierte. Dahinter allerdings schon der bisherige Favorit dieser Klasse Joscha Wiefel, während die weiteren Plätze an Jan Schäfer, Tim Schmidt und Kevin Abele gingen. Nur eine Runde später übernahmen Wiefel und Abele Position zwei und drei, während sich Roßbach noch an der Spitze halten konnte. Lediglich noch zwei Runden benötigte derweil  Joscha Wiefel, um sich an die Spitze des Feldes zu setzen. Kevin Abele übernahm wenig später Position zwei von Paul Roßbach. 

SE Sport A

Von da an, änderte sich auf den ersten beiden Plätzen bis ins Ziel nicht mehr das Geringste. Joscha Wiefel blieb vor Kevin Abele und Paul Roßbach musste nach fünfzehn gefahrenen Runden den immer stärker aufkommenden Jan Schäfer passieren lassen und sich am Ende mit Platz vier zufrieden geben.
Marcel  Kößel hatte zwischenzeitlich Dominik Leuteritz überholt und sicherte sich damit am Ende den fünften Platz vor seinem Widersacher Leuteritz.
Die Plätze sieben bis zehn gingen schlussendlich an die Piloten Patrick Donath, Paul Borzel, Lutz Beste und Mario Dölz.

Alle weiteren Ergebnisse im Detail unter www.xcc-racing.com



Text und Fotos: Rudolf Schuler

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