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PostHeaderIcon XCC Triptis 2011 – Facts of Day 1

Saisonabschluss unter besten Voraussetzungen, tollem Rennsport und jeder Menge Party!

Noch einmal ein richtiges Highlight zum Jahresende gab es mit der XCC Europameisterschaft 2011 im thüringischen Städtchen Triptis nahe Jena.  
Die lange Tradition im Motorradgeländesport ist in der Thüringer Gegend rund um Erfurt, zu der übrigens auch das Städtchen Triptis nahe Jena zu zählen ist,  wieder einmal mehr Garant für eine gelungene Offroadveranstaltung geworden.
Auch wenn es am Samstagmorgen in der Früh zunächst einmal noch richtig kalt war, so versprach der Wetterbericht doch für den späteren Tagesverlauf geradezu kaiserliches Traumwetter.

Eisige TemperaturenEisige Temperaturen

In den schattigen Bereichen des Waldes glitzerten zwar die Eiskristalle auf den Gräsern und Büschen noch um die Wette, wie auch die wenigen vorzufindenden Pfützen noch von einer zarten Eisschicht überzogen, in der Morgensonne glänzten.
Nicht wenige der hartgesottenen Offroader suchten denn auch zielstrebig das Festzelt auf dem Areal „Sandberg“ des MSC Triptis auf, in dem ein großes Heizaggregat für das Verströmen wohlig warmer Luft und damit angenehmer Temperaturen sorgte. Trotz einiger kleinerer Umstände wie fehlender Stromaggregate hatte der MSC Triptis trotz der erstmaligen Ausrichtung einer Cross Country Veranstaltung alles bestens unter Kontrolle. Kurzerhand wurde alles herbei geschafft, was irgendwo noch fehlte oder irgendeiner Änderung bedurfte.

OrganisationskomiteeOrganisationskomitee

Der erste Vorsitzende Andreas Haupt hatte zusammen mit dem erfahrenen Team von Baboons und seinen Helfern sozusagen alles bestens im Griff. Die Streckenposten waren wohl die Einzigen, die an diesem Morgen nicht zu beneiden waren, mussten sie doch anhand der herrschenden Temperaturen mit so mancher Unbequemlichkeit am Rande der Strecke Vorlieb nehmen. Zu ihren Gunsten erwärmte sich die eisige Luft allerdings mit jeder fortschreitenden Minute des anstehenden Tages. In den schattigen Bereichen hielten sich die Eiskristalle dennoch bis spät in den Vormittag hinein, eisern.
Andreas Haupt, der erste Vorsitzende und seinen Mannen hatten es in den vergangenen Wochen geschafft, den Sandberg in eine bestens präparierte crosscountry taugliche Piste umzugestalten, die vom einfachen Wiesenkurs, über Waldpassagen und Sandbetten  bis zum Crossparcours alles enthielt, was Enduroherzen höher schlagen ließ.

Ab in den SuedenAb in den Süden

Wie im letzten Jahr hatten sich auch in diesem Jahr wieder viele der italienischen und österreichischen Freunde aus der ICC und ACC zum letzten Event der diesjährigen Cross Country-Meisterschaft in Triptis eingefunden und kämpften ebenso fleißig mit, um noch den einen oder  anderen zu vergebenden Pokale mit in den sonnigen Süden nehmen zu können.
Nach Abschluss aller auf dem Plan stehenden Rennen, die glücklicherweise auch ohne größere Zwischenfälle blieben, ging es am Abend ins gut besetzte Festzelt zur Meisterschaftsehrung der diesjährigen Europameister in den Klassen den Klassen der Solofahrer.
Baboons-Rennleiter Jens Zimmermann machte sich dementsprechend entschlossen an die Vergabe der vielen aufgetischten gold und silbern glänzenden Pokale unter den wartenden Anwärtern. 

Glanz WareGlanz - Ware

Nachdem unter großer Anteilnahme und Beifall der Anwesenden ein Pokal nach dem Anderen seinen neuen zukünftigen Besitzer gefunden hatte, ging man zum anschleißenden gemütlichen Beisammensein über, während auf der Strecke noch fleißig gearbeitet wurde, bis selbst der Radlader den Geist aufgab.

Volles HausVolles Haus

Bei flotter Musik und reichlich Kraftstoff wurde dann bis in den frühen Morgen getanzt, gefeiert und gelacht. Schließlich musste keiner mehr der anwesenden Piloten am nächsten Tag noch einmal den Platz in seiner heimlichen Schlafkoje im Fahrerlager mit dem Sattel seines Motorrades tauschen, sofern er nicht noch gewillt war, am letzten Lauf der Veranstaltung, dem Gästelauf teilzunehmen. Einige trugen dann auch am nächsten Tag noch einige Beeinträchtigungen der letzten Nacht mit sich herum, ehe sie sich später auf den teilweise noch recht langen Heimweg machten, während die Vierradpiloten und Gäste schon wieder um die letzten zu vergebenden Pokale des Jahres 2011 fighteten.

Text und Fotos: Rudolf Schuler (baboonspress)