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GCC Marisfeld 2013 – Racereport Day 2 (Teil 1)

Details
Kategorie: GCC Racereports
Max Freund beendete vorzeitig das Rennen und büste wertvolle Punkte ein!

Im Regelfall hatten bisher die Quadpiloten die Aufgabe, für die nachfolgenden Läufe die Piste soweit frei zu fahren, dass die Rennen überhaupt stattfinden konnten. In Marisfeld dagegen herrschten wettertechnisch Traumbedingungen für die vierrädrigen Legionäre und ihren bunten Kampfwagen. Dazu gehörte einerseits die Klasse XC Quad Pro, also alle Fahrer, die über ausgezeichnetes Quad-Fahrkönnen verfügten und die Klasse XC Quad, bei der die ambitionierten Amateure zu Werke gingen. Den etwas älteren Herrschaften entsprach die Klasse Quad Senior der richtigen Kragenweite, während die allradgetriebenen (Kampfpanzer), namens ATV als letztes von ihren Piloten an die Startlinie gerollt wurden.

Start Quad Pro
Sandy Schulze holt sich den Holeshot-Pokal
 
Lauf 5: Bei den Quad Pro´s hatte Sandy Schulze den besten Start vorm Favoriten Max Freund und Kevin Ristenbieter. Stefan Schreiber war erst gar nicht am Start, da zeitgleich in Vellahn die DM im Qaud-Cross ausgetragen wurde. Auf den weiteren Plätzen folgten zunächst Richart Schmidt und Max Thiellicke, der jedoch nach der ersten Runde schon nicht mehr in der Ergebnistabelle geführt wurde. Vorne weg fuhr zu diesem Zeitpunkt Max Freund, der auf Kevin Ristenbieter an der zweiten Stelle schon zehn Sekunden gut gemacht hatte. Nur jeweils eine bzw. zwei gute Sekunden fehlten dagegen Sandy Schulze und Richart Schmidt auf ihren Vordermann Kevin Ristenbieter.

Quad Pro Richart Schmidt_P3
Richart Schmidt in Action
 
Der Österreicher Kurt Neuner passierte als Fünfter die Zählstelle nach der ersten Runde, während Andre Sitzler und Richard Zimmermann dahinter ihre Bahnen zogen. Die nachfolgende Runde blieb ohne weitere Veränderungen auf den vordersten vier Plätzen. Kurt Neuner verlor dagegen seinen fünften Platz an Andre Sitzler, während Richard Zimmermann seinen siebten Platz noch gegenüber dem von hinten heran rückenden Markus Strumpler absichern konnte. Maik Grosser und Yvonne Röhrl hatten Markus Strumpler dagegen nicht so viel entgegen zu setzen und mussten sich deshalb hinter diesem auf den Plätzen neun und zehn einsortieren.  Auf den ersten sechs Plätzen waren nun erst einmal die Verhältnisse geklärt. Dahinter wurde aber kräftig in der Positionstrommel gerührt, so dass Kurt Neuner im weiteren Verlauf erst einmal auf den achten Platz zurück fiel. Yvonne Röhrl konnte unterdessen vom zehnten auf den siebten Platz vorfahren. Markus Strumpler und Maik Grosser werkelten zu diesem Zeitpunkt auf den Plätzen neun und zehn des Klassements. In der siebten Runde erwischte es dann Max Freund in der Endurosektion eiskalt. Mit einem kapitalen Überschlag innerhalb einer Wurzelpassage verabschiedete er sich vorzeitig im Rennen der Quad Pro´s. Mit völlig verbogener Vorderfront war es Max Freund nicht mehr möglich, das Rennen fortzusetzen. Ziemlich enttäuscht trat er schließlich früher als gedacht, die Heimreise an. Noch ehe das Rennen zu Ende war, hatte Max Freund mitsamt Team das KTM Adventureland in Marisfeld verlassen. Durch diesen Umstand rutschten natürlich alle Piloten um einen Platz nach vorne. Die Reihenfolge war ab diesem Zeitpunkt so gut wie geregelt. Lediglich Maik Grosser und Markus Strumpler tauschten in der zwölften Runde noch einmal die Plätze, ehe es in Richtung Ende des Rennens ging.

Quad Pro Kevin Ristenbieter_P1
Kevin Ristenbieter gewinnt in Marisfeld
    
Kevin Ristenbieter witterte natürlich sofort die Chance, endlich einmal als Sieger die Ziellinie überqueren zu können und damit nicht immer der ewige Zweite zu sein. Sandy Schulze versuchte zwar an Kevin Ristenbieter dran zu bleiben, wurde aber nach eigenen Aussagen von einem anderen Fahrer wissentlich daran gehindert, sprich maßgeblich beim Überholen ausgebremst.

Quad Pro Sandy Schulze_P2
Sandy Schulze am Bergaufsprung
 
Ob Sandy Schulze seinen Kontrahenten hätte überhaupt einholen können, stand zu diesem Zeitpunkt auf einem ganz anderen Blatt. Der Sieg ging somit klar an Kevin Ristenbieter vor Sandy Schulze und Richart Schmidt. Andre Sitzler sicherte sich den vierten Platz vor Richard Zimmermann  und Yvonne Röhrl, während die weiteren Plätze bei Kurt Neuner, Maik Grosser und Markus Strumpler verblieben.

SE Quad Pro
Siegerehrung XC Quad Pro

Damit übernimmt Kevin Ristenbieter auch gleichzeitig die Führung in der Meisterschaft mit 80 Punkten vor Richart Schmidt (64 P.) und Max Freund (60 P.). Die nachfolgenden Plätze gehen unterdessen an Richard Zimmermann (54 P.), Andre Sitzler (51 P.) und Yvonne Röhrl (48 P.). Kurt Neuner agiert mit 48 Punkten auf Platz sieben und damit noch vor Sandy Schulze mit 44 Punkten. Timo Weidenbrücher (40 P.) und Frank Geiling (34 P.) komplettierten derweil die Top-Ten der Klasse XC Quad Pro.

Bei der XC Quad Senior Klasse lag zunächst Marko Braasch an der Front des Feldes. Lohn dieses Unterfangens war somit schon einmal der Erhalt des Holeshot-Pokals. Fast auf gleicher Höhe folgte Matthias Geist, während Steffen Sprinz den dritten Platz, vor Michael Flor und Timo Recknagel, für sich beanspruchte. Eine Runde lang gönnte Steffen Sprinz seinem Widersacher Marco Braasch das Gefühl, Raceleader zu sein.

Quad Sen Steffen Sprinz_P1
Steffen Sprinz
 
Auf dem dritten Platz agierte Matthias Geist, der in der abgelaufenen Runde  Peter Eilbacher und Norbert Schatten allerdings schon einige Sekunden abgenommen hatte. Timo Recknagel und Marc Braesicke drehten dahinter ihre Runden, ohne dass ihnen Peter Wollny und Falko Straubmeier zu nahe kommen konnten. Nach dem zweiten Umlauf übernahm Steffen Sprinz kurzerhand die Führung von Marco Braasch und Marc Braesicke reihte sich hinter Norbert Schatten ein, nachdem Timo Recknagel bis auf den zehnten Platz zurück gefallen war. Hinter Marc Braesicke ordneten sich Peter Wollny und Silvio Kernchen, noch vor Michael Flor ein.

Quad Sen Matthias Geist_P2
Matthias Geist

Nur wenig später konnten Matthias Geist und Peter Eilbacher ihren Konkurrenten Marco Braasch ebenfalls hinter sich lassen. Am Ende von Turn vier hatte Michael Flor auf dem sechsten Platz einen Weg an Peter Wollny, Marc Braesicke und Silvio Kernchen vorbei gefunden, ohne dass sich auf den Plätzen an der Front Änderungen ergeben hätten. Michael Flor´s Aufholjagd war damit aber noch nicht beendet und so mussten kurze Zeit später Marco Braasch und Norbert Schatten um je einen Platz nach hinten weichen, da Flor von nun an erst einmal den vierten Platz für sich beanspruchte. Nach etwa der Hälfte des Rennens lag noch immer Steffen Sprinz vor Matthias Geist und Peter Eilbacher. Michael Flor agierte weiterhin auf den vierten Platz, gefolgt von Marco Braasch und Norbert Schatten. Dahinter hatte sich aber mittlerweile Silvio Kernchen gesellt, ohne dabei aber vom Hintermann Falko Straubmeier aus den Augen gelassen zu werden. Peter Wollny verteidigte unterdessen den neunten Platz vor Harald Seibold. Nur kurz danach konnte Norbert Schatten an seinem langjährigen Freund Marco Braasch vorbei schlüpfen, was diesem zu diesem Zeitpunkt sicher nicht wirklich in den Kram passte. Auch Peter Wollny musste zwischenzeitlich Falko Straubmeier und Harald Seibold den Vortritt überlassen. Im weiteren Verlauf waren die Positionen im Feld so gut wie bezogen. Nur Michael Flor wurde im weiteren Verlauf noch um einige Plätze zurück gespült, so dass das Ergebnis am Schluss Steffen Sprinz vor Matthias Geist und Peter Eilbacher hieß.

Quad Sen Peter Eilbacher_P3
Peter Eilbacher

 
Norbert Schatten fuhr dagegen mit seinem vierten Platz das beste Ergebnis seiner GCC-Aktivitäten nach Hause, während Marco Braasch mit Platz fünf Vorlieb nehmen musste. Silvo Kernchen wurde am Ende Sechster vor Falko Straubmeier und Michael Flor. Holger Novotny und Harald Seibold machten unterdessen die Top-Ten komplett.

SE Quad Senior
Siegerehrung XC Quad Senior

Die Meisterschaftsführung verbleibt damit weiterhin bei Steffen Sprinz mit 77 Punkten. Peter Eilbacher ist aktuell Zweiter mit 71 Punkten. Mit der gleichen Punktzahl liegt Michael Flor auf Platz drei, während sein Teampartner Matthias Geist über 63 Punkte auf dem Konto verfügt. Marco Braasch auf Platz fünf rangiert mit 56 Punkten dagegen nur knapp vor Peter Wollny (54 P.) und Norbert Schatten (52 P.).

In der zahlenmäßig am stärksten Klasse XC Quad hatte schon gleich am Anfang mit Ralf Krüger, einer der Favoriten den besten Start vor seinen Rivalen Daniel Marr und Patrick Seitz. Dahinter folgten Ronald Hackebeil und Tobias Ostermann. Mit Beendigung des ersten Umlaufs bestätigte sich die Führung von Ralf Krüger, während sich hinterm Zweiten Daniel Marr mit Dominik Seibold und Ronald Hackebeil gleich zwei schnelle Piloten eingereiht hatten. Sebastian Rasch, Tobias Ostermann und Marius Kernchen hatten sich dagegen die Plätze fünf bis sieben zu Eigen gemacht. Wenige Ecken weiter musste Daniel Marr seinen zweiten Platz an Ronald Hackebeil abtreten.

Quad Andre Hossfeldt_P1
Andre Hoßfeldt

Andre Hoßfeldt war zwischenzeitlich bis auf den vierten Platz vorgerückt und auch Patrick Seitz hatte sich zwischenzeitlich den sechsten Platz hinter Dominik Seibold gesichert. Harald Unseld und Florian Meier hatten zum gleichen Zeitpunkt kurzen Prozess mit Marius Kernchen und Tobias Ostermann gemacht und lagen dementsprechend auf den Plätzen sieben und acht.  In der dritten Runde übernahm Andre Hoßfeldt erstmals die Führung vor Ronald Hackebeil und Ralf Krüger.

Quad Ronald Hackebeil_P2
Ronald Hackebeil

Florian Meier hatte vorab Rang drei übernommen, während die weiteren Plätze an Patrick Seitz, Dominik Seibold und Harald Unseld gingen. Daniel Marr musste sich unterdessen mit dem achten Platz zufrieden geben. Ein paar Kurven weiter übernahm Sebastian Rasch den siebten Platz von Daniel Marr, der demzufolge auf den achten Platz zurückfiel. Eine Runde später gesellten sich erstmals die beiden Polen Andrej Doberšek, Doberšek und Tomaž Lešnik mit den Plätzen sieben und neun unter die Top-Ten. Vorne blieb zunächst jedoch noch alles beim Alten.  In der nachfolgenden Runde erkämpfte sich Florian Meier erstmals den dritten Platz hinter Andre Hoßfeldt und Ronald Hackebeil. Dominik Seibold verteidigte derweil den vierten Platz noch vor Ralf Krüger und Patrick Seitz. Dahinter rangierten die beiden Polen Andrej Doberšek, Doberšek und Tomaž Lešnik.

Quad Tomaz Lesnik_P3
Tomaž Lešnik

Sebastian Rasch und Daniel Marr rangelten hartnäckig um die Plätze neun und zehn. Lange hielt sich Patrick Seitz mit Ralf Krüger nicht mehr auf und zog einige Streckenabschnitte weiter am Kontrahenten vorbei auf den fünften Platz. Im Anschluss daran preschte Andrej Doberšek, Doberšek auf den fünften Platz vor. Hinter Patrick Seitz belegte zu diesem Zeitpunkt Tomaž Lešnik den siebten Platz. Ralf Krüger agierte folglich auf Platz acht vor Sebastian Rasch und dem US-Amerikaner Nathan Nelsen. Nach knapp einer Stunde Fahrzeit lautete die Reihenfolge vorne noch immer Andre Hoßfeldt vor Ronald Hackebeil. Dahinter hatte Dominik Seibold einen Weg an Florian Meier vorbei gefunden und die beiden Polen Tomaž Lešnik und Andrej Doberšek, Doberšek folgten auf den Rängen fünf und sechs. Patrick Seitz verteidigte dagegen den siebten Platz vor Ralf Krüger, Sebastian Rasch und Daniel Marr. Auf Position zehn lag nach wie vor Nathan Nelsen. Nur wenig später fand sich Tomaž Lešnik zum ersten Mal auf dem vierten Platz vor Florian Meier und seinem Vereinskollegen Andrej Doberšek, Doberšek. Damit waren die beiden aber noch nicht am Ende ihres Vormarschs angekommen. Fünfzehn Minuten vor Schluss hatten  sich Tomaž Lešnik und Andrej Doberšek, Doberšek bereits die Ränge drei und vier hinter Andre Hoßfeldt und Ronald Hackebeil einverleibt. Bis zum Ende des Rennens änderten sich die Positionen unter den ersten vier dann allerdings nicht mehr, womit Andre Hoßfledt vor Ronald Hackebeil und den beiden Polen klar gewann. Auf Platz fünf rückte Sebastian Rasch nach, da Florian Meier noch kurz vorm Ende des Rennens ausgefallen war. Ralf Krüger wurde schlussendlich Sechster vor Patrick Seitz und Nathan Nelsen. Die Plätze neun und zehn gingen unterdessen an Daniel Marr und Marius Kernchen.

SE Quad
Siegerehrung XC Quad

In der Meisterschaft bleibt Ralf Krüger damit vorerst an der Spitze (82 P.). Ronald Hackebeil folgt mit 77 Punkten vor Patrick Seitz (56 P.) und Daniel Marr (54 P.). Nur ein Punkt dahinter liegt Sebastian Rasch. Marius Kernchen verweilt aktuell auf Platz sechs mit 57 Punkten, gefolgt von Dominik Seibold (40 P.) und Harald Unseld (40 P.). Die letzten beiden Top-Ten Plätze gehen unterdessen an Ralf Lohmeier (36 P.) und Michaela Braesicke mit 35 Punkten.
 

ATV Juergen Groepl_P1
Jürgen Gröpl

Der Österreicher Jürgen Gröpl machte in der ATV-Klasse schon am Start auf sich aufmerksam, indem er sich mit dem besten Start den Holeshot-Pokal sicherte. Die nachfolgenden Plätze belegten vorerst Sascha Dietz und Nico Wiesel. Schon mit etwas Abstand aber nahezu gleichauf folgten Christian Kick und Nico Richter. Innerhalb der ersten Umrundung konnte auf den vorderen Plätzen nur Nico Richter um einen Platz nach vorne fahren und lag damit hinter Jürgen Gröpl und Sascha Dietz auf dem dritten Rang. Nico Wiesel und Christian Kick belegten die weiteren Plätze.  Lange dauerte es im Anschluss nicht und Nico Richter übernahm den zweiten Platz von Sascha Dietz, der noch dazu den nachfolgenden Nico Wiesel passieren lassen musste und damit nur noch an vierter Stelle, vor Christian Kick und Enrico Blau rangierte. Peter Koppe und André Trautvetter reihten sich auf den weiteren Rängen ein. In Runde drei übernahm Nico Richter erstmals die Führung vor Jürgen Gröpl und Nico Wiesel. Sascha Dietz verteidigte noch immer Rang vier, hatte mit Enrico Blau aber jetzt einen der Top-Leute aus dem Rennen in Walldorf hinter sich. Christian Kick lag folglich nur noch auf Platz sechs vor André Trautvetter und Peter Koppe.

ATV Peter Koppe_P3
Peter Koppe
 
Dies ließ sich Christian Kick aber nicht so einfach bieten und setzte sich binnen einer Runde wieder auf den fünften Platz vor Enrico Blau. Im Verlauf der fünften Runde übernahm erneut Jürgen Gröpl die Führungsarbeit. Nico Richter sicherte derweil Platz zwei gegen Nico Wiesel und Sascha Dietz ab. Christian Kick hatte mittlerweile André Trautvetter hinter sich, da Enrico Blau vorzeitig das Rennen aufgeben musste. Dazwischen bewegten sich auf den Plätzen sieben bis neun, Peter Koppe, Dominik Appel und Daniel Fischer. Knappe zwei Umrundungen lang hatte diese Reihenfolge bei den ATVisten Bestand, ehe erneut Nico Richter an der Front des Feldes auftauchte. Beim Zweiten Jürgen Gröpl konnte man indessen immer öfters vernehmen, dass seine Scrambler 850 mehrmals pro Runde ins Notlaufprogramm wechselte und dadurch den Speed des Österreichers um einiges einbremste. Dennoch hatte Nico Wiesel auf dem dritten Platz zu diesem Zeitpunkt noch kein Rezept gefunden, den Österreicher zu passieren. Sascha Dietz lag noch immer auf Platz vier vor Christian Kick und André Trautvetter. Peter Koppe hatte sich dahinter eingefunden, während die weiteren Plätze an Daniel Fischer und Nino Kuhn gingen. Abermals gingen zwei knappe Runden ins Land und Nico Richter hatte wieder die Führung übernommen. Diesmal aber war Nico Wiesel auf dem zweiten Platz vor Jürgen Gröpl zu finden, da dieser mit einem Kontrahenten aus der Quad-Klasse kollidierte und dadurch unfreiwillig auf dem Rücken im Graben landete. Zum Glück resultierten aus der Geschichte nur ein paar blaue Flecken und weitere Schmerzen zum eh schon malträtierten Ellenbogen, doch das Wichtigste war, dass das Rennen weitergehen konnte. Fünfzehn Minuten vorm Ende des Rennens schien also alles  so gut wie gelaufen zu sein, doch weit gefehlt.

ATV Nico Wiesel_P2
Nico Wiesel

Nico Richter führte das Feld zwar noch vor Nico Wiesel und Jürgen Gröpl an, während Sascha Dietz weiterhin Position vier vor Peter Koppe, Christian Kick und André Trautvetter absicherte. Daniel Fischer, Dominik Apel und Nino Kuhn bezierzten sich dahinter noch um die weiteren Plätze. Dann musste Nico Richter seine CanAm mit technischem Defekt neben der Strecke parken. Nico Wiesel wurde zwischenzeitlich erneut von Jürgen Gröpl überrannt und Peter Koppe stieß auf den fünften Platz hinter Sascha Dietz nach vorne. Dahinter lauerte André Trautvetter noch auf eine Chance nach vorne fahren zu können. Daniel Fischer hatte sich ebenfalls an Christian Kick vorbei gepresst. Von da ab ließ Jürgen Gröpl nichts mehr anbrennen, gewann das Rennen vor Nico Wiesel und Peter Koppe. André Trautvetter wurde Vierter vor Daniel Fischer und Dominik Apel, da Sascha Dietz ebenfalls kurz vor Schluss noch technische Probleme bekam. Die Plätze acht bis zehn gingen somit schlussendlich an Nino Kuhn, Nico Richter und Christian Kick.

SE ATV
Siegerehrung XC ATV

In der Meisterschaft bleibt damit Jürgen Gröpl (85 P.) weiterhin an der Spitze. Peter Koppe (62 P.) hat mit beständigen Leistungen Platz zwei eingenommen, während Nico Richter mit nur zwei Punkten weniger auf dem dritten Platz folgt. André Trauvetter (57P.) liegt allerdings schon etwas deutlicher vor Enrico Blau (45 P.) und Sascha Dietz (41 P.) Die in Marisfeld erst gar nicht angetretene Olga Rouckova verbleibt demzufolge bei 38 Punkten und dem aktuell siebten Platz. Dahinter folgen noch Torsten Harz und Stefan Kapun mit jeweils 35 Punkten vor Christian Kick mit 34 Punkten.

Start W2
Start Wild Childs WCS 2

Lauf 6: In den bekannt vollen Starterfeldern der Wild Childs hatte in der großen Klasse W2 Leon Dörzbacher den besten Start vor Dennis Widmayer, der schon die Rennen in Triptis und Marisfeld gewonnen hatte. Nachfolgend kamen Mike Zaja, Kenny Stegner und Lukas Gurr durch die lang gezogene Linkskurve nach dem Start. Dahinter schließlich der Rest des W2-Feldes in einem einzigen Pulk.

W2 Dennis Widmayer_P1
Dennis Widmayer

Dennis Widmayer setzte sich noch in der ersten Runde vor Leon Dörzbacher und Kenny Stegner. Noah Wenz hielt vorerst Maximilian Weber und Mike Zaja in Schach, während Nico Hald auf Rang sechs Justin Six und Niclas Rammelmann dicht hinter sich wusste. Tizian Mey überquerte als Zehnter zum ersten Mal die Zählstelle der Marisfelder Strecke. In unveränderter Reihenfolge blieben die ersten fünf Plätze auf der folgenden Runde. Dahinter übernahm Justin Six den sechsten Platz, da Mike Zaja deutlich an Boden verloren hatte. Niklas Rammelmann, Tizian Mey und Jacob Reibeholz profitierten ebenfalls von Zaja´s Pech und rückten jeweils um einen Platz nach vorne. Nur wenig später konnte Tizian Mey einen weiteren Platz gewinnen, indem er Niklas Rammelmann hinter sich ließ. In Runde fünf ließ Noah Wenz einige Sekunden auf der Strecke liegen, wodurch er bis auf den zwölften Rang durchgereicht wurde. Vorne bestimmten dagegen noch immer Dennis Widmayer, Leon Dörzbacher und Kenny Stegner das Geschehen.

W2 Maximilian Weber_P3
Maximilian Weber

Maximilian Weber pilotierte seine KTM auf dem vierten Platz vor Justin Six und Tizian Mey. Jacob Reibeholz verteidigte dagegen den siebten Rang erfolgreich vor Eric Würth, Nico Hald und Niklas Rammelmann. Nur ein paar Kurven weiter fehlte Justin Six unter den besten Zehn, womit sich Tizian Mey hintern Führungsquartett einsortieren konnte. Eric Wirth, Nico Hald und Jacob Reibeholz rückten durch diesen Vorfall ebenfalls um einen Platz nach vorne. Noah Wenz hatte sich zu diesem Zeitpunkt bereits wieder auf Platz zehn, hinter Marco Schlicht eingefunden. Einen Turn später konnte Maximilian Weber erstmalig den dritten Platz hinter Leon Dörzbacher einnehmen.

W2 Leon Dörzbacher_P2
Leon Dörzbacher

Ohne weitere Veränderungen auf den vorderen Plätzen ging das Rennen mit dem erneuten Sieger Dennis Widmayer zwei Runden später zu Ende. Leon Dörzbacher ließ sich seinen zweiten Platz ebenfalls nicht mehr streitig machen und Maximilian Weber wurde erwartungsgemäß Dritter vor Kenny Stegner und Nico Hald. Tizain Mey ließ sich folglich den sechsten Platz nicht mehr entgehen, was für Eric Wirth bedeutete, mit Platz sieben nach Hause fahren zu müssen. Die letzten Top-Ten Plätze gingen unterdessen an Dominik Blümlein, Jacob Reibeholz und Niklas Rammelmann.

SE W2
Siegerhrung Wild Childs WCS 2

Die Meisterschaft führt unter diesen Umständen Dennis Widmayer klar mit 90 Punkten an. Zweiter ist aktuell Maximilian Weber (64 P.) vor Nico Hald (56 P.) und Noah Wenz, der ebenfalls 56 Zähler auf dem Konto hat. Kenny Stegner hält mit 54 Punkten Platz fünf vor Lukas Gurr (48 P.) und Leon Dörzbacher  (47 P.). Dahinter folgen Yannick Stecher (43 P.), Jacob Reibeholz (40 P. und Julian Strebel mit 49 Punkten. Allerdings sind bei diesen Ergebnissen die obligatorischen Streichresultate noch nicht berücksichtigt.

In der kleinen Klasse W1 setzte sich zunächst Maximilian Langbein am besten in Szene. Mit einigen Metern Abstand folgte Paul-Erik Huster und nochmals einige Meter zurück lag Paul-Leon Schreiber, der jedoch nach sechs Runden vorzeitig das Rennen beenden musste. Die weiteren Plätze am Start gingen dagegen an Paul Sadecki und die junge Dame Marina Thurner.

W1 Paul-Erik Huster_P3
Paul-Erik Huster

Am Ende der ersten Runde hatte jedenfalls erst einmal Paul-Erik Huster die Führung im Feld der W1 Piloten übernommen. Leandro gabriel Hagen positionierte sich an zweiter Stelle, vor Maximilian Langbein und Paul Sadecki. Auf den fünften Platz nach vorne gerückt war Jean Pascal Minet, während sich Jeremy Nimmrich und Niklas Thurner dahinter einreihten. Marina Thurner und Franziska Koppe hielten derweil Julian König auf dem zehnten Platz in Schach. Nur wenig später übernahm Leandro gabriel Hagen die Führung vor Paul-Erik Huster und Maximilian Langbein.

W1 Maximilian Langbein_P1
Maximilian Langbein

Hinter Paul Sadecki waren Niklas Hörmann und Jeremy Nimmrich aufgerückt, da Jean Pascal Minet zwei Plätze verloren hatte. Knapp vor Halbzeit holte sich Paul-Erik Huster die Führung in der kleinen Klasse zurück. Dahinter reihte sich nun wieder Leandro gabriel Hagen ein, ohne dass es zu weiteren Änderungen auf den nachfolgenden Plätzen kam. Die Freude an der Führung währte allerdings nur kurz, da Leandro gabriel binnen einer weiteren Runde erneut konterte. Hinter Paul-Erik Huster lagen weiterhin Pascal Sadecki und Niklas Hörmann. Jeremy Nimmrich behauptete noch immer den sechsten Platz vor Jean Pascal Minet und dem mittlerweile auf Platz acht nach vorne gefahrenen Jan Pollmar. Die beiden Damen Marina Thurner und Franziska Koppe hielten Position neun und zehn. Im weiteren Verlauf musste Paul-Erik Huster auch noch seinem aufrückenden Rivalen Maximilian Langbein Platz machen. Kurz vor Schluss übernahm Maximilian Langbein schließlich die Führung, die er bis ins Ziel auch nicht mehr abgab.

W1 Leandro gabriel Hagen_P2
Leandro gabriel Hagen

Zweiter wurde folglich Leandro gabriel Hagen vor Paul-Erik Huster und Pascal Sadecki. Jeremy Nimmrich ließ sich den fünften Platz nicht mehr entreißen, während die weiteren Plätze an Niklas Hörmann, Jean Pascal Minet und Jan Pollmar gingen. Franziska Koppe konnte noch kurz vor Schluss ihrer Konkurrentin Marina Thurner den neunten Platz streitig machen, wodurch sich diese im Ziel mit dem zehnten Platz arrangieren musste.

SE W1
Siegerehrung Wild Childs WCS1

Meisterschaftstechnisch liegt damit Maximilian Langbein (85 P.) vor Leandro gabriel Hagen (80 P.) und Jeremy Nimmrich (61 P.). Niklas Hörmann (58 P.) verfügt aktuell über Platz vier, gefolgt von Jean Pascal Minet (53 P.) und Franziska Koppe mit 51 Punkten. Jorden Bachmann rangiert mit 44 Punkten auf Platz sieben, vor seinen Widersachern Paul-Leon Schreiber (35 P.) und Marina Thurner (34 P.).

Der letzte Bericht über die beiden Läufe am Sonntagnachmittag erscheint in Kürze hier.

xcc-racing.com
Rudolf Schuler

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