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Eine Serie der

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PostHeaderIcon WCS Schwabhausen 2011

Leichter Regen kündigte einmal mehr in dieser Saison an, dass gerade im Lauf der WCS-Klassen mit erschwerten Bedingungen gerechnet werden konnte. Da sich dieser aber bis zum Start wieder verzog, wurde das Rennen unter normalen Gegebenheiten, sprich mit voller Länge gestartet. Den Start konnte in Schwabhausen Chris Nitzsche für sich verbuchen, da er gegenüber Pepe Luca Menger und Yanik Spachmüller  die bessere Linie hatte und somit schneller um die 180° Kehre kam als seine Konkurrenten.  
Am Ende von Turn eins hatte allerdings Pepe Luca Menger die Nase eine Sekunde vor Yanik Spachmüller und Scott Maar. David Schreiber und Chris Nitzschke rangierten auf den Plätzen dahinter.

 Yanik Spachmller Pos2Yanik Spachmüller

In der dritten Runde ging David Schreiber an Scott Maar vorbei und hatte nun Rang drei inne, während Kurt Erbe von weiter hinten kommend, auf Platz fünf vorstieß. Nur eine weitere Runde benötigte Kurt Erbe im Anschluss, um Platz drei im Feld, vor David Schreiber und Scott Maar zu erlangen.
Kurze Zeit später gelang es Christoph Westphal ebenfalls den vor ihm liegenden Scott Maar von seinem fünften Platz zu verdrängen, wurde allerdings aufgrund eines Patzers nur wenige Augenblicke später wieder bis auf den zehnten Platz zurück gereicht.
Während sich die Positionen unter den ersten zehn Piloten zunehmend stabilisierten, wurde dahinter um jeden Zentimeter Strecke verbissen gefightet.
Am Ende hatte Pepe Luca Menger auf den in dieser Klasse bisher als Favorit gehandelten Yanik Spachmüller zwanzig Sekunden Vorsprung heraus gefahren und gewann damit verdient die Klasse der Wild Childs zwei. Hinter Yanik Spachmüller überquerte Kurt Erbe mit einem Rückstand von dreißig Sekunden als Dritter die Ziellinie.

Pepe Luca Menger Pos1Luca Pepe Menger

Runde zwei Minuten auf Erbe fehlten David Schreiber auf dem vierten Platz, während Scott Maar schon mit Rundenrückstand Fünfter wurde.
Auf den weiteren Positionen fanden sich schlussendlich Julius-Eik Eisfelder, Chris Nitzschke, Lukas Gurr, Philipp Maierhöfer und als Letztem der TopTen Philipp Kett.

In der kleinen Klasse WCS 1 hatte zunächst Patrick Wehr das Sagen im Feld.  Auf den weiteren Plätzen reihten sich Fynn Schwab und Fiete Klein ein, gefolgt von Eric Wirth und Christopher Landgraf. Nach drei Runden übernahm dann allerdings Fynn Schwab die vorläufige Führungsarbeit. Vier Runden dauerte es im Anschluss, bis Patrick Wehr kontern konnte und Fynn Schwab auch noch seinen Teamkollegen Fiete Klein vorbei lassen musste.

Patrick Wehr Pos 1Patrick Wehr

Jetzt musste Patrick Wehr allerdings aus Sicht von Fiete Klein um seine Führung fürchten, da dieser im mächtig im Nacken saß. Eine Runde später war Fiete Klein dann auch schon an Patrick Wehr vorbei geschlüpft. Dieser fackelte jedoch nicht lange und holte sich seine Führung postwendend zurück, während sich Fiete Klein nun der Angriffe Fynn Schwabs erwehren musste. Allerdings vergeblich, denn dieser passierte Sekunden später seinen Widersacher ohne größere Probleme.
In dieser Konstellation spulte man schließlich die verbleibenden zehn Minuten bis Rennende ab, ohne dass sich an der Reihenfolge der ersten fünf Piloten noch etwas änderte. Es gewann also Patrick Wehr vor Fynn Schwab und seinem Teamkollegen Fiete Klein. Eric Wirth und Christopher Landgraf erreichten als Vierter und Fünfter zum letzten Mal die Ziellinie, während Leandro Hagen, Yannik Eberle, Tizian Mey, Julian Stebel und Adrian Knoblich die weiteren Plätze belegten.
Leon Dörzbacher schied unterdessen schon in der vierten Runde nach einem Sturz mit technischem Defekt an seiner Maschine aus.