GCC Marisfeld: XC Sport C, XC Pre-Seniors, XC Super-Seniors
In drei verschiedenen Klassen 164 Anwärter auf einen Sieg
Keine veränderten Bedingungen sollte es beim letzten Lauf des Tages in Marisfeld geben. Abgesehen von einem kleinen Lüftchen, das mittlerweile zeitweilig über die Marisfelder Strecke zog, war noch immer kein Wölkchen am Himmel auszumachen. Die Sonne brannte mit unverminderter Intensität auf Land und Leute herab. Immerhin hatte es in ganz Deutschland die vergangene Woche über immer mal wieder geregnet. Lediglich in Marisfeld hatte die Erde in den letzten Tagen keinen Tropfen Wasser gesehen. Es war also jedem Piloten mehr als klar, dass die ersten Runden nur dann brauchbare Sichtverhältnisse boten, wenn man im Feld ganz vorne lag. Schon ab der fünften Position war definitiv Blindflug angesagt. Die Strecke wurde schon in den vorangegangenen Rennen von vielen Fahrern sehr gelobt… schnell und flüssig zu fahren, keine unmöglichen Passagen, großartige Sprünge. Wenn nur der Staub und die Hitze nicht gewesen wäre. Der Hitze war sowieso nichts entgegenzusetzen und bewässern wollte man die knochenharte Strecke bewusst nicht, da man befürchtete, damit die lose Staubschicht auf dem harten Untergrund in eine gefährliche Rutschbahn zu verwandeln.
Gestartet wurden die einzelnen Klassen wie gewohnt in 3 verschiedenen, zeitversetzten Abschnitten. Zuerst gingen die Piloten der XC Sport C, wenige Minuten später die XC Pre Seniors und am Ende die XC Super Seniors ins Rennen. Nicht weniger als 164 Piloten ließen den Marisfelder Talkessel erst einmal in einer nahezu undurchschaubaren Staubwolke explodieren. Nur schemenhaft konnte man von außen das Gewusel auf der Strecke erahnen.
Christian Beyersdörfer
Die besten Sichtverhältnisse zu diesem Zeitpunkt hatten noch die drei Führenden der XC Sport C. Vorne weg Christian Beyersdörfer (KTM) vom austragenden Team Bieberbach (Bild), gefolgt von Kevin Abele (Team MH-Motorräder, Husaberg) vom MC Windsberg und dem dritten im Bunde, Willi Hanisch von wwp-racing auf Yamaha. Der Rest des Feldes in dichten Dunstschwaden dahinter. An den wenigen kritischen Stellen kam es bei einer solchen Starterzahl erwartungsgemäß zu den üblichen Staus. Mehrere harmlose Stürze von einigen Piloten machten an diesen Stellen ein Vorwärtskommen für alle Anderen nahezu unmöglich.
Christian Beyersdörfer nutzte diesen Umstand ohne weitere Umschweife aus. Er absolvierte seine erste Runde in nur 5 Minuten Fahrzeit vor den nachfolgenden Kevin Abele und Willi Hanisch.
Daniel MeindelEinen besonders schlechten Start erwischte Daniel Meindel (Bild), der als letzter der Sport C´ler dem Feld hinterher eilte. Auch für ihn gab es in den ersten Runden einiges an Staub zu schlucken und zu überholen was das Zeug hergab. Beim Kampf durch das Getümmel kam Daniel Meindel noch ganz gut voran, so dass er bis in Runde sieben schon wieder bis auf Platz 39 vorfahren war. Dann aber machte ihm sein verletzter rechter Arm erneut zu schaffen und Meindel musste etwas an Tempo rausnehmen. Dadurch war mehr als Platz 26 unter den gegebenen Umständen an diesem Tag nicht drin.
An der Spitze hatte sich zwischenzeitlich Abele (Bild) an Beyersdörfer vorbeigeschoben und auch Manuel Beyhl (Team Bieberbach, KTM), Jens Zimmer (MSC Kali Bad Salzungen, Team KTM-Jakobi) und Andreas Kuhlmann vom Team Schnappauf konnten Willi Hansich auf den 6. Platz verweisen. Auf den Positionen 6 bis 10 folgten zu diesem Zeitpunkt Matthias Polster (HD Racing Team/MX-Shop Goerts – Yamaha), Dirk Schubert (MC Veilsdorf e.V. – KTM), Andreas Büchner (Team Stopfel – Yamaha) und als Letzter der TopTen Tobias Häfner vom Team Bieberbach auf einer KTM.
Kevin Abele
Bei den anschließenden Tankstopps gab es zwar die eine oder andere Verschiebung im Feld, an der Spitze änderte sich jedoch nichts Wesentliches. In der vorletzten Runde waren die Positionen eins bis 4 nach wie vor identisch zur Runde 7.
Markus Endreß vom HW-Racing, Chaos Team Frankonia konnte auf seiner TM in dieser Zeit jedoch von der Position zwölf auf fünf vorfahren. Marcus Sachse konnte ebenfalls zwei weitere Plätz herausfahren und war nun auf Position sieben. In der letzten Runde machte Sachse dann noch einmal richtig Druck und konnte dadurch den vor ihm fahrenden Kuhlmann noch vor der Ziellinie abfangen.
Bei der Zieldurchfahrt ergab sich dann folgende Reihenfolge bei den XC Sport C Piloten. Erster Kevin Abele mit rund 90 Sekunden Vorsprung vor Christian Beyersdörfer. Auf Platz 3 Jens Zimmer mit rund 3 ½ Minuten Rückstand. Beyhl und Endreß dahinter, während die Positionen 5 bis 10 an Sachse, Kuhlmann, Polster, Hein und Büchner gingen.
Hans-Georg Bernhart
Bei den Pre Seniors wurde bis auf die Startnummer 300 (Hans-Georg Bernhart (Bild), Team KTM-Musch) gemäß der vergebenen Startnummern ins Rennen gegangen. Somit lagen vor der ersten Kurve Michael Arndt - Team KTM Deutschland (301) vor Olaf Noßmann – Team Jakobi (302) und Heinz Hadrich – Team Hard-Oldies (303) vor dem restlichen Feld. Bernhart, Gewinner der vergangenen zwei Rennen kam erst als 11ter auf die Gerade, die zur eigentlichen Strecke führte. Jedoch ließ Bernhart in den nächsten Runden nichts anbrennen und war schon in Runde sieben auf dem ihm in dieser Saison angestammten 1. Platz. Platz zwei und drei war zu diesem Zeitpunkt nach wie vor in fester Hand von Michael Arndt und Olaf Noßmann. Mit nicht gerade parademäßigem Start unterwegs war Steffen Hornik vom Team Hornik auf seiner Husaberg, der sich bis dahin aber schon auf einen respektablen vierten Rang vorgearbeitet hatte.
Frank Mey (Team MeY) auf Honda und Armin Donnecker (Motorrad Donnecker, KTM) belegten die weiteren Plätze. Im Feld dieser Routiniers brachte auch der in den nächsten Runden fällige Boxenstopp keine besonderen Veränderungen im Feld mit sich. Auf den vorderen Plätzen zeichneten sich so gut wie keine Platzierungsveränderungen ab. Lediglich Michael Arndt wurde bis in die 15. Runde von der zweiten Position an die sechste zurückgereicht und auch Frank Mey musste den schnelleren Armin Donnecker ziehen lassen.
Enrico Vetter vom Team KTM-Polenz Bobingen konnte im selben Zeitraum auf Position 10 vorfahren, während der bis dahin auf dieser Position liegende Ralf Oster mit dem 12. Platz Vorlieb nehmen musste.
In gleicher Reihenfolge verlief die anschließende letzte Runde der XC Pre Seniors mit folgendem Endstand:
1. Hans-Georg Bernhart, 2. Olaf Noßmann, 3. Steffen Hornik, 4. Armin Donnecker, 5. Michael Arndt, 6. Frank Mey, 7. Andreas May, 8. Michael Schwind, 9. Heinz Hadrich, 10. Enrico Vetter.
Frank Sauerbrey
Wie viel Kraft die 120 Minuten Fahrzeit die einzelnen Piloten kosteten, sah man beim anschließenden Gang durchs Fahrerlager. Etliche Piloten waren am Ende all Ihrer Kräfte. Auch Frank Sauerbrey (Bild), ein Pilot in der Pre Senior mit der Startnummer 341 fahrend, suchte erst mal in einem schattigen Plätzchen etwas Regenerationszeit für seinen geschafften Körper. Ein Lächeln für den Fotografen hatte er dennoch über.
Mit einem 24. Platz hatte er sich unter diesen Umständen dieses Päuschen auch mehr als verdient.
Jörg Albrecht
Bei den Super Seniors bot sich am Start dem erfahrenen Beobachter ein nicht ungewohntes Bild. Wieder einmal mehr gesellten sich Konrad Schneider vom Team Ortema, Jörg Albrecht (Bild) vom MSC Schefflenz, Team Offroad Körber und Frank Storz vom MSC Walldorf/Team Parthen zu einem ersten Grüppchen zusammen, bevor sie auf die Marisfelder Strecke einbogen. Mit wenigen Metern Abstand folgten Andreas Mosert vom KTM-Team Musch und dahinter Uli Körber, dem noch amtierenden Deutschen- und Europameister der GCC Super Senioren 2009, ebenfalls für das von Erfolg verwöhnte Körber Offroad-Racing Team vom MSC Schefflenz fahrend. In der Staubwolke dahinter folgte gerade noch erkennbar Günther Fluhrer vom AMC Bad Windsheim im Sattel einer Yamaha vom Team Kolb.
Wolfgang Retter
Wolfgang Retter (Bild) vom Team Herbalife, auch im Namen des MSC Schefflenz unterwegs, konnte nach verhaltenem Start in den ersten 30 Minuten bis Platz 12 vorfahren. Im weiteren Verlauf schaffte es der erfahrene Offroader noch bis auf die Position 10, bevor er die Ziellinie überrollte.
Nicht lange ließ Jörg Albrecht mit sich fackeln , und machte sich drauf und dran, noch vor Ende der ersten Runde an Position 1 vor zu fahren. Konrad Schneider und Frank Storz blieben unmittelbar dahinter. Körber verweilte derweilen immer noch auf der vier.
Nach 30 Minuten ging Frank Storz an Konrad Schneider vorbei. Körber, zu diesem Zeitpunkt noch auf Platz 4 machte nun Druck und konnte bis zur 6. Runde auf Position 2 vorfahren, wobei Schneider und Storz das Nachsehen hatten. Ulf Rochna (East West Racing) und Jürgen Mosch vom Sommer-Racing Team folgten auf den dahinterliegenden Rängen. Dem Vorwärtsdrang von Jörg Albrecht, der schon die beiden davor liegenden Rennen in Sonneberg und Walldorf für sich entschieden hatte, konnte auch in Marisfeld nichts entgegen gesetzt werden. Nach seinem Boxenstopp ließ er nichts mehr anbrennen und fuhr sein Rennen souverän nach Hause. Mit fast 3 ½ Minuten lag Albrecht in der vorletzten Runde vor Körber, der wiederum knappe 2 Minuten auf Konrad Schneider herausgefahren hatte.
Uli Körber
Bis auf die paar wenigen Meter am Start musste sich Albrecht nie irgendwelche Gedanken über vor ihm liegende Konkurrenten machen. Uli Körber (Bild) an zweiter Position liegend, tat ein Übriges, um den Erfolg des MSC Schefflenz in Verbindung mit dem Körber Offraod Racing Team eindeutig zu komplettieren.
Geradezu prägnant leuchteten die Körber Teamfarben vom Marisfelder Siegerportal.

Endstand des Rennens:
1. Jörg Albrecht, 2. Uli Körber, 3. Konrad Schneider, 4. Jürgen Mosch, 5. Frank Storz, 6. Andreas Mosert, 7. Rolf Nikolai, 8. Günther Fluhrer, 9. Josef Meindl, 10. Wolfgang Retter
Keine veränderten Bedingungen sollte es beim letzten Lauf des Tages in Marisfeld geben. Abgesehen von einem kleinen Lüftchen, das mittlerweile zeitweilig über die Marisfelder Strecke zog, war noch immer kein Wölkchen am Himmel auszumachen. Die Sonne brannte mit unverminderter Intensität auf Land und Leute herab. Immerhin hatte es in ganz Deutschland die vergangene Woche über immer mal wieder geregnet. Lediglich in Marisfeld hatte die Erde in den letzten Tagen keinen Tropfen Wasser gesehen. Es war also jedem Piloten mehr als klar, dass die ersten Runden nur dann brauchbare Sichtverhältnisse boten, wenn man im Feld ganz vorne lag. Schon ab der fünften Position war definitiv Blindflug angesagt. Die Strecke wurde schon in den vorangegangenen Rennen von vielen Fahrern sehr gelobt… schnell und flüssig zu fahren, keine unmöglichen Passagen, großartige Sprünge. Wenn nur der Staub und die Hitze nicht gewesen wäre. Der Hitze war sowieso nichts entgegenzusetzen und bewässern wollte man die knochenharte Strecke bewusst nicht, da man befürchtete, damit die lose Staubschicht auf dem harten Untergrund in eine gefährliche Rutschbahn zu verwandeln.
Gestartet wurden die einzelnen Klassen wie gewohnt in 3 verschiedenen, zeitversetzten Abschnitten. Zuerst gingen die Piloten der XC Sport C, wenige Minuten später die XC Pre Seniors und am Ende die XC Super Seniors ins Rennen. Nicht weniger als 164 Piloten ließen den Marisfelder Talkessel erst einmal in einer nahezu undurchschaubaren Staubwolke explodieren. Nur schemenhaft konnte man von außen das Gewusel auf der Strecke erahnen.
Christian BeyersdörferDie besten Sichtverhältnisse zu diesem Zeitpunkt hatten noch die drei Führenden der XC Sport C. Vorne weg Christian Beyersdörfer (KTM) vom austragenden Team Bieberbach (Bild), gefolgt von Kevin Abele (Team MH-Motorräder, Husaberg) vom MC Windsberg und dem dritten im Bunde, Willi Hanisch von wwp-racing auf Yamaha. Der Rest des Feldes in dichten Dunstschwaden dahinter. An den wenigen kritischen Stellen kam es bei einer solchen Starterzahl erwartungsgemäß zu den üblichen Staus. Mehrere harmlose Stürze von einigen Piloten machten an diesen Stellen ein Vorwärtskommen für alle Anderen nahezu unmöglich.
Christian Beyersdörfer nutzte diesen Umstand ohne weitere Umschweife aus. Er absolvierte seine erste Runde in nur 5 Minuten Fahrzeit vor den nachfolgenden Kevin Abele und Willi Hanisch.
Daniel MeindelEinen besonders schlechten Start erwischte Daniel Meindel (Bild), der als letzter der Sport C´ler dem Feld hinterher eilte. Auch für ihn gab es in den ersten Runden einiges an Staub zu schlucken und zu überholen was das Zeug hergab. Beim Kampf durch das Getümmel kam Daniel Meindel noch ganz gut voran, so dass er bis in Runde sieben schon wieder bis auf Platz 39 vorfahren war. Dann aber machte ihm sein verletzter rechter Arm erneut zu schaffen und Meindel musste etwas an Tempo rausnehmen. Dadurch war mehr als Platz 26 unter den gegebenen Umständen an diesem Tag nicht drin.An der Spitze hatte sich zwischenzeitlich Abele (Bild) an Beyersdörfer vorbeigeschoben und auch Manuel Beyhl (Team Bieberbach, KTM), Jens Zimmer (MSC Kali Bad Salzungen, Team KTM-Jakobi) und Andreas Kuhlmann vom Team Schnappauf konnten Willi Hansich auf den 6. Platz verweisen. Auf den Positionen 6 bis 10 folgten zu diesem Zeitpunkt Matthias Polster (HD Racing Team/MX-Shop Goerts – Yamaha), Dirk Schubert (MC Veilsdorf e.V. – KTM), Andreas Büchner (Team Stopfel – Yamaha) und als Letzter der TopTen Tobias Häfner vom Team Bieberbach auf einer KTM.
Kevin AbeleBei den anschließenden Tankstopps gab es zwar die eine oder andere Verschiebung im Feld, an der Spitze änderte sich jedoch nichts Wesentliches. In der vorletzten Runde waren die Positionen eins bis 4 nach wie vor identisch zur Runde 7.
Markus Endreß vom HW-Racing, Chaos Team Frankonia konnte auf seiner TM in dieser Zeit jedoch von der Position zwölf auf fünf vorfahren. Marcus Sachse konnte ebenfalls zwei weitere Plätz herausfahren und war nun auf Position sieben. In der letzten Runde machte Sachse dann noch einmal richtig Druck und konnte dadurch den vor ihm fahrenden Kuhlmann noch vor der Ziellinie abfangen.
Bei der Zieldurchfahrt ergab sich dann folgende Reihenfolge bei den XC Sport C Piloten. Erster Kevin Abele mit rund 90 Sekunden Vorsprung vor Christian Beyersdörfer. Auf Platz 3 Jens Zimmer mit rund 3 ½ Minuten Rückstand. Beyhl und Endreß dahinter, während die Positionen 5 bis 10 an Sachse, Kuhlmann, Polster, Hein und Büchner gingen.
Hans-Georg BernhartBei den Pre Seniors wurde bis auf die Startnummer 300 (Hans-Georg Bernhart (Bild), Team KTM-Musch) gemäß der vergebenen Startnummern ins Rennen gegangen. Somit lagen vor der ersten Kurve Michael Arndt - Team KTM Deutschland (301) vor Olaf Noßmann – Team Jakobi (302) und Heinz Hadrich – Team Hard-Oldies (303) vor dem restlichen Feld. Bernhart, Gewinner der vergangenen zwei Rennen kam erst als 11ter auf die Gerade, die zur eigentlichen Strecke führte. Jedoch ließ Bernhart in den nächsten Runden nichts anbrennen und war schon in Runde sieben auf dem ihm in dieser Saison angestammten 1. Platz. Platz zwei und drei war zu diesem Zeitpunkt nach wie vor in fester Hand von Michael Arndt und Olaf Noßmann. Mit nicht gerade parademäßigem Start unterwegs war Steffen Hornik vom Team Hornik auf seiner Husaberg, der sich bis dahin aber schon auf einen respektablen vierten Rang vorgearbeitet hatte.
Frank Mey (Team MeY) auf Honda und Armin Donnecker (Motorrad Donnecker, KTM) belegten die weiteren Plätze. Im Feld dieser Routiniers brachte auch der in den nächsten Runden fällige Boxenstopp keine besonderen Veränderungen im Feld mit sich. Auf den vorderen Plätzen zeichneten sich so gut wie keine Platzierungsveränderungen ab. Lediglich Michael Arndt wurde bis in die 15. Runde von der zweiten Position an die sechste zurückgereicht und auch Frank Mey musste den schnelleren Armin Donnecker ziehen lassen.
Enrico Vetter vom Team KTM-Polenz Bobingen konnte im selben Zeitraum auf Position 10 vorfahren, während der bis dahin auf dieser Position liegende Ralf Oster mit dem 12. Platz Vorlieb nehmen musste.
In gleicher Reihenfolge verlief die anschließende letzte Runde der XC Pre Seniors mit folgendem Endstand:
1. Hans-Georg Bernhart, 2. Olaf Noßmann, 3. Steffen Hornik, 4. Armin Donnecker, 5. Michael Arndt, 6. Frank Mey, 7. Andreas May, 8. Michael Schwind, 9. Heinz Hadrich, 10. Enrico Vetter.
Frank SauerbreyWie viel Kraft die 120 Minuten Fahrzeit die einzelnen Piloten kosteten, sah man beim anschließenden Gang durchs Fahrerlager. Etliche Piloten waren am Ende all Ihrer Kräfte. Auch Frank Sauerbrey (Bild), ein Pilot in der Pre Senior mit der Startnummer 341 fahrend, suchte erst mal in einem schattigen Plätzchen etwas Regenerationszeit für seinen geschafften Körper. Ein Lächeln für den Fotografen hatte er dennoch über.
Mit einem 24. Platz hatte er sich unter diesen Umständen dieses Päuschen auch mehr als verdient.
Jörg AlbrechtBei den Super Seniors bot sich am Start dem erfahrenen Beobachter ein nicht ungewohntes Bild. Wieder einmal mehr gesellten sich Konrad Schneider vom Team Ortema, Jörg Albrecht (Bild) vom MSC Schefflenz, Team Offroad Körber und Frank Storz vom MSC Walldorf/Team Parthen zu einem ersten Grüppchen zusammen, bevor sie auf die Marisfelder Strecke einbogen. Mit wenigen Metern Abstand folgten Andreas Mosert vom KTM-Team Musch und dahinter Uli Körber, dem noch amtierenden Deutschen- und Europameister der GCC Super Senioren 2009, ebenfalls für das von Erfolg verwöhnte Körber Offroad-Racing Team vom MSC Schefflenz fahrend. In der Staubwolke dahinter folgte gerade noch erkennbar Günther Fluhrer vom AMC Bad Windsheim im Sattel einer Yamaha vom Team Kolb.
Wolfgang RetterWolfgang Retter (Bild) vom Team Herbalife, auch im Namen des MSC Schefflenz unterwegs, konnte nach verhaltenem Start in den ersten 30 Minuten bis Platz 12 vorfahren. Im weiteren Verlauf schaffte es der erfahrene Offroader noch bis auf die Position 10, bevor er die Ziellinie überrollte.
Nicht lange ließ Jörg Albrecht mit sich fackeln , und machte sich drauf und dran, noch vor Ende der ersten Runde an Position 1 vor zu fahren. Konrad Schneider und Frank Storz blieben unmittelbar dahinter. Körber verweilte derweilen immer noch auf der vier.
Nach 30 Minuten ging Frank Storz an Konrad Schneider vorbei. Körber, zu diesem Zeitpunkt noch auf Platz 4 machte nun Druck und konnte bis zur 6. Runde auf Position 2 vorfahren, wobei Schneider und Storz das Nachsehen hatten. Ulf Rochna (East West Racing) und Jürgen Mosch vom Sommer-Racing Team folgten auf den dahinterliegenden Rängen. Dem Vorwärtsdrang von Jörg Albrecht, der schon die beiden davor liegenden Rennen in Sonneberg und Walldorf für sich entschieden hatte, konnte auch in Marisfeld nichts entgegen gesetzt werden. Nach seinem Boxenstopp ließ er nichts mehr anbrennen und fuhr sein Rennen souverän nach Hause. Mit fast 3 ½ Minuten lag Albrecht in der vorletzten Runde vor Körber, der wiederum knappe 2 Minuten auf Konrad Schneider herausgefahren hatte.
Uli KörberBis auf die paar wenigen Meter am Start musste sich Albrecht nie irgendwelche Gedanken über vor ihm liegende Konkurrenten machen. Uli Körber (Bild) an zweiter Position liegend, tat ein Übriges, um den Erfolg des MSC Schefflenz in Verbindung mit dem Körber Offraod Racing Team eindeutig zu komplettieren.
Geradezu prägnant leuchteten die Körber Teamfarben vom Marisfelder Siegerportal.

Endstand des Rennens:
1. Jörg Albrecht, 2. Uli Körber, 3. Konrad Schneider, 4. Jürgen Mosch, 5. Frank Storz, 6. Andreas Mosert, 7. Rolf Nikolai, 8. Günther Fluhrer, 9. Josef Meindl, 10. Wolfgang Retter






































