GCC Marisfeld: XC Quad Sport, XC Quad und XC ATV
Talentschuppen
Zum ersten Mal in dieser Saison sollten selbst die Piloten der Vierradbranche beim Start ihres Rennens keine nassen Füße von unten bekommen. Um der allergrößten Staubschlacht zu entgehen, hatten die Verantwortlichen des Team Bieberbach zwar die Strecke etwas bewässert, aber aufgrund der Hitze war dies wohl nicht mal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
Maximilian Freund
Würde auch in diesem Lauf erneut Maximilian Freund vom Team Quad BRIEL/YAMAHA Motors Germany und Kevin Riestenbieter vom Team RMX Racing bei den Quad Pro´s wieder das Sagen haben, oder sollte doch ein anderer Pilot in die Phalanx der beiden einbrechen können? Immerhin hatten sowohl in Sonneberg wie auch in Walldorf Freund und Riestenbieter auf Platz 1 und 2 des Treppchens gestanden. Der ebenfalls in den letzten Rennen sehr erfolgreiche Nico Richter (RMX-Racing Team) mit jeweils einem dritten Platz in Sonneberg und Walldorf konnte dieses Mal im Startfeld nicht ausgemacht werden und hatte somit keine Chance, erneut auf dem Treppchen ganz weit oben stehen zu dürfen.
Maximilian Freund indessen stellte schon auf den ersten Metern klar, dass er auch in Marisfeld nur an einem interessiert war, dem Sieg in der Klasse Quad Pro. In Walldorf hatte Freund einen sehr verhaltenen Start, weil sein Motor nicht ansprang und musste daher das Feld in einer furiosen Aufholjagd von hinten her aufrollen. Selbst technische Probleme an seinem Quad konnten ihn nicht daran hindern am Schluss ganz vorne zu sein. Dieses Problem hatte Freund in Marisfeld nicht, hier konnte er den Start für sich verbuchen und als erster auf die Marisfelder Strecke einbiegen.
Frank Geiling
Unmittelbar dahinter Frank Geiling auf seiner feuerroten Polaris Outlaw 525s vom STW Polaris Racing Team. Noch vor der ersten Kurve zur eigentlichen Strecke büßte Sandy Schulze vom Team Quad X Berlin / MC Weilsdorf auf seinem Kawasaki Sport Quad einige Meter auf seinen Vordermann ein. Auf den weiteren Plätzen folgten dicht dahinter Richart Schmidt (RMX Racing Team, YAMAHA) , Andre Sitzler ((Michel´s Quad / ATV Racing-Team – MSC Schefflenz) und Sebastian Feil, ebenfalls MSC Schefflenz auf einem KTM Sport-Quad.
Noch vor Ende der zweiten Runde blies Frank Geiling zum Angriff auf Maximilian Freund und nutzte die erstbeste Gelegenheit, um seinen Kontrahenten Freund hinter sich zu lassen.
Andre Stitzler
Auch Andre Sitzler vom MSC Schefflenz war bestens unterwegs, hatte sich schon auf Platz zwei vorgefahren, als sein Yamaha-Quad nach dem Anbremsen einer Kurve unvorhergesehen verstummte. Es half alles nichts, das Arbeitsgerät von Andre Sitzler zeigte einfach keinen Funken Lebenswillen mehr. Erst am Haken des Strecken-ATV konnte Andre den Weg ins Fahrerlager antreten. Eine erste Diagnose brachte eine zusammengebrochene Batterie als Ursache zu Tage. Und ohne Funktion dieses Bauteils eben just auch keine Funktion mehr bei Motoren mit Einspritztechnologie. Und dabei hatte Andre gerade in diesem Lauf auf so aussichtsreicher Position gelegen.
Shit happens!!!
In der Zwischenzeit hatte sich Maximilian Freund aber nicht länger bitten lassen und konterte prompt Frank Geiling´s Überholmannöver.
Ohne Umschweife ging er an Frank Geiling vorbei und stellte für den Rest des Rennens klar, wer hier in Marisfeld das Sagen hatte. Neben den Positionskämpfen von Freund und Geiling, drehte nahezu unbemerkt Ralf Pabst vom Team Parthen auf Position 3 seine Runden. Lange sollte das aber nicht mehr so bleiben, denn Kevin Riestenbieter vom RMX Racing Team war auf direktem Weg nach vorne. Am Start noch recht verhalten von Position 9 aus ins Rennen gegangen, machte er mächtig Druck auf seine vor ihm liegenden Wettstreiter. Nach knapp 22 Rennminuten war es dann soweit, Riestenbieter übernahm Position 3. Bis kurz nach Halbzeit des Rennes blieben die Positionen dann nahezu unverändert, bevor Riestenbieter auch noch den auf der Zwei fahrenden Frank Geiling hinter sich lassen konnte. Maximilian Freund hatte vorne zwischenzeitlich 25 Sekunden zwischen sich und seine Hintermänner gelegt. Ganz unauffällig hatte sich zwischen den Positionskämpfen ganz vorne, der für das Team Heck-Motorsport fahrende Andy Luke mit seinem Yamaha-Quad auf Position 3 vor geschoben.
Andy Luke
Bis zur 75 Minute konnte Maximilian Freund seinen Vorsprung auf den immer noch auf Position 2 liegenden Kevin Riestenbieter auf nunmehr 35 Sekunden ausbauen. In der Runde darauf brannte Riestenbieter jedoch das Polster von Freund auf 26 Sekunden herunter. Die verbleibende Zeit bis zum Ende des Rennens reichte dann allerdings nicht mehr, um Riestenbieter noch einmal die Gelegenheit zu geben, Freund auf der Position 1 zu attackieren.
Siegerehrung XC Quad Pro
Im Zieleinlauf zeichneten sich danach nachfolgend aufgeführte Platzierungen ab:
1. Maximilian Freund, 2. Kevin Riestenbieter, 3. Frank Geiling, 4. Andy Luke, 5. Ralf Thalhofer, 6. Sandy Schulze, 7. Richart Schmitt, 8. Sebastian Feil, 9. Ralf Pabst und 10. André Nowoisky.
Alexander Vogt
Bei den in Turn zwei startenden XC Quad Sport Piloten zeigte erneut das RMX Racing Team seine Dominanz. Alexander Vogt vor Florian Meier, beide vom RMX Racing Team (KTM) und Max Kotz (KTM) von Quadconnection Racing hieß die Reihenfolge auf der Geraden vor der Spitzkehre Richtung Strecke. Clemens Köpf (KTM), ebenfalls für das Quadconnection Racing Team startend, folgte auf seinem Honda-Quad wenige Meter dahinter. Die weiteren Positionen belegten Richard Zimmermann (Yamaha), René Staab (KTM), Peter Wiedenmann (Motorrad-Öxler, Yamaha), Heiko Ulrich (Michel´s Quad Racing /MSC Schefflenz), Marco Braasch (MCV Salzwedel e. V. im ADAC) und an 10. Position Tobias Gebauer vom Team MX Point auf einem Suzuki-Quad. Bis kurz nach Halbzeit des Rennens und den anstehenden Boxenstopps tat sich auf den vordersten Plätzen der Quad-Sport Piloten nicht all zu viel.
Dahinter wurde jedoch um jeden Zentimeter Boden hart gekämpft. Bis in Runde 10 hatte sich Marco Dörfer vom Team 7 Speed Racing auf seinem Suzuki Sportquad den letzten Platz auf dem Treppchen erfahren. René Staab hatte mit seinem KTM-Sportgerät ebenfalls 2 Plätze nach vorne gut gemacht und lag nun auf der 4. Position. Franz Halder vom K&S Quad BEAST Racing Team, am Start noch sehr weit hinten liegend, konnte in den vergangenen 10 Runden sehr viel Boden gut machen und hatte zu diesem Zeitpunkt Platz 5 inne.
Norbert Schatten
Nicht weniger vehement räumte Norbert Schatten vom Shadow Quad Racing Team im Feld der Sportfahrer auf. Am Start noch nicht unter den 15 ersten Piloten auszumachen, machte er richtig Dampf im Kessel seines DSP-Quads und lag nach Ende der 10. Runde immerhin auf einem respektablen 6. Platz. Noch nicht am Ende seiner Kampfeslust ließ er sich nehmen bis zum Endes des Rennens noch einen weiteren Konkurrenten hinter sich zu lassen und damit mit einem 5. Platz sein bestes GCC-Resultat seiner Laufbahn einzufahren. Die Freude hierüber war im Gesicht des Norbert Schatten unverkennbar, wenn auch die Blasen an den Handflächen etwas schmerzten. Davon konnte aber nicht nur Norbert Schatten ein Lied singen, auch zahlreiche andere Piloten hatten dieselbe Erfahrung mit der Marisfelder Piste machen müssen. Auch ein Maximilian Freund gehörte zweifelsohne dazu.
Heiko Uhlich
Die Plätze 7 bis 10 schließlich gingen an René Mutic (STW Racing Team), Marco Braasch und letztendlich Heiko Uhlich vom MSC Schefflenz/Michel´s Quad Racing Team. In den letzten 5 Runden konnte Heiko Uhlich noch einmal 2 weitere Plätze gutmachen und lag bei Zieldurchfahrt dann auf einem verdienten 7. Platz. Schlechte Karten in diesem Rennen hatte Markus Kotz. Von Startposition 4 ins Rennen gegangen konnte er am Ende nicht mehr als einen 11. Platz ins Ziel fahren. Ein für Markus Kotz sicherlich unbefriedigendes Ergebnis an diesem Tag.
Siegerehrung XC Quad Sport
Der Endstand war schließlich:
1. Alexander Vogt, 2. Richard Zimmermann, 3. Marko Dörfer, 4. René Staab, 5. Norbert Schatten, 6. Franz Halder, 7. Heiko Uhlich, 8. René Mutic, 9. Marco Braasch und an Position 1o schließlich Normen Raneberg.
Dirk Peter, Michael Krambehr, Björn Jonsson (v. r. n. l.)
Die letzten Vierradler, die an diesem Tag den Talkessel der Cross-Strecke von Marisfeld in Dunst und Staub tauchen sollten, waren die XC ATV. Schon am Start sah man das obligatorische schwarz/gelb der Can Am´s auf sich zu fliegen. Kein anderer wie Dirk Peter mit Michael Krambehr vom Can Am Werksteam Germany / Twood Parthen im Schlepptau tauchten den Rest des Feldes in eine undurchschaubare Staubwolke. Einmal mehr stellten diese Piloten ihre Favoritenrolle hier eindrucksvoll unter Beweis. Björn Jonsson ebenfalls auf einer Can Am, allerdings vom Black Forest Quad / MCEC MALCHOW / Müritz Teams, unterwegs folgte schemenhaft im Stauberkennbar seinen voraus fahrenden Markenkollegen. An vierter Stelle liegend tauchte Torsten Harz vom Team Parthen auf einer Yamaha Grizzly durch die sich schnell ausbreitende Staublawine. Auf den weiteren Plätzen konnten Harry Rusert und Rudi Johann (beide M&R Quad-Racing Team), Nico Wiesel (Team Parthen), Frank Metz (M&R Quad-Racing Team), Andre Hartan (ATV Team Rabbit Valley) und als 10ter Hans-Georg von der Marwitz vom Endurance-Racing Team East Germany.
Michael Haag
Michael Haag vom MSC Schefflenz, Team-Chef des Michel´s Quad-Racing Team hatte in Marisfeld wieder einmal das Problem mit einem partout nicht anspringenden Motor und musste deshalb als Letzter dem Feld hinterher eilen. Gerade bei solchen Bedingungen eine nicht unbedingt vorteilhafte Strategie für den erfahrenen ATVisten aus dem Odenwald. Mehr als Platz 13 war denn auch unter den gegebenen Bedingungen nicht realisierbar.
Am Ende von Runde 3 war an den ersten 3 Positionen im Rennen alles unverändert geblieben. Die gelben Can Am´s zeigten nach wie vor, wo die Musik spielte.
Nach etwas mehr als 20 Minuten Fahrzeit schafft es Krambehr, an seinem Teamkollegen Dirk Peter vorbei zu gehen. Nico Wiesel konnte sich bis dahin auf Platz 3 vorarbeiten. Nach weiteren 40 Minuten der Rennzeit hatte erneut Dirk Peter wieder die Position 1 im Feld übernommen und verwies Krambehr wieder auf die ihm schon am Anfang zu Teil gewordene Position 2. Nico Wiesel vom Team Parthen lag nach wie vor an 3. Position. Ebenfalls eine weitere Position gewinnen konnte bis zu diesem Zeitpunkt der Teamkollege von Nico Wiesel, Torsten Harz, der den bis dahin auf der Drei gelegenen Björn Jonsson um eine Position nach hinten verfrachtete. Maik Kaczmaerk, für das EREG Team fahrend, lag rund 1 Minute dahinter. Auch er hatte einen eher verhaltenen Start mit Nachdruck kompensieren müssen, um diese Position realisieren zu können. Auf den weiteren Plätzen gesellte sich ein kleines Kaffekränzchen des M&R Quad Racing-Teams zusammen. Harry Rusert, Rudi Johann und Frank Metz waren die Herren aus diesem Team, die Platz 7 bis 9 für sich beanspruchten.
Auf Platz 10 schließlich folgte Michael Sitzmann vom MS Racing Team. Diese Reihenfolge sollte sich dann auch bis ins Ziel nicht mehr ändern.
Siegerehrung XC ATV
Zum ersten Mal in dieser Saison sollten selbst die Piloten der Vierradbranche beim Start ihres Rennens keine nassen Füße von unten bekommen. Um der allergrößten Staubschlacht zu entgehen, hatten die Verantwortlichen des Team Bieberbach zwar die Strecke etwas bewässert, aber aufgrund der Hitze war dies wohl nicht mal der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
Maximilian FreundWürde auch in diesem Lauf erneut Maximilian Freund vom Team Quad BRIEL/YAMAHA Motors Germany und Kevin Riestenbieter vom Team RMX Racing bei den Quad Pro´s wieder das Sagen haben, oder sollte doch ein anderer Pilot in die Phalanx der beiden einbrechen können? Immerhin hatten sowohl in Sonneberg wie auch in Walldorf Freund und Riestenbieter auf Platz 1 und 2 des Treppchens gestanden. Der ebenfalls in den letzten Rennen sehr erfolgreiche Nico Richter (RMX-Racing Team) mit jeweils einem dritten Platz in Sonneberg und Walldorf konnte dieses Mal im Startfeld nicht ausgemacht werden und hatte somit keine Chance, erneut auf dem Treppchen ganz weit oben stehen zu dürfen.
Maximilian Freund indessen stellte schon auf den ersten Metern klar, dass er auch in Marisfeld nur an einem interessiert war, dem Sieg in der Klasse Quad Pro. In Walldorf hatte Freund einen sehr verhaltenen Start, weil sein Motor nicht ansprang und musste daher das Feld in einer furiosen Aufholjagd von hinten her aufrollen. Selbst technische Probleme an seinem Quad konnten ihn nicht daran hindern am Schluss ganz vorne zu sein. Dieses Problem hatte Freund in Marisfeld nicht, hier konnte er den Start für sich verbuchen und als erster auf die Marisfelder Strecke einbiegen.
Frank GeilingUnmittelbar dahinter Frank Geiling auf seiner feuerroten Polaris Outlaw 525s vom STW Polaris Racing Team. Noch vor der ersten Kurve zur eigentlichen Strecke büßte Sandy Schulze vom Team Quad X Berlin / MC Weilsdorf auf seinem Kawasaki Sport Quad einige Meter auf seinen Vordermann ein. Auf den weiteren Plätzen folgten dicht dahinter Richart Schmidt (RMX Racing Team, YAMAHA) , Andre Sitzler ((Michel´s Quad / ATV Racing-Team – MSC Schefflenz) und Sebastian Feil, ebenfalls MSC Schefflenz auf einem KTM Sport-Quad.
Noch vor Ende der zweiten Runde blies Frank Geiling zum Angriff auf Maximilian Freund und nutzte die erstbeste Gelegenheit, um seinen Kontrahenten Freund hinter sich zu lassen.
Andre StitzlerAuch Andre Sitzler vom MSC Schefflenz war bestens unterwegs, hatte sich schon auf Platz zwei vorgefahren, als sein Yamaha-Quad nach dem Anbremsen einer Kurve unvorhergesehen verstummte. Es half alles nichts, das Arbeitsgerät von Andre Sitzler zeigte einfach keinen Funken Lebenswillen mehr. Erst am Haken des Strecken-ATV konnte Andre den Weg ins Fahrerlager antreten. Eine erste Diagnose brachte eine zusammengebrochene Batterie als Ursache zu Tage. Und ohne Funktion dieses Bauteils eben just auch keine Funktion mehr bei Motoren mit Einspritztechnologie. Und dabei hatte Andre gerade in diesem Lauf auf so aussichtsreicher Position gelegen.
Shit happens!!!
In der Zwischenzeit hatte sich Maximilian Freund aber nicht länger bitten lassen und konterte prompt Frank Geiling´s Überholmannöver.
Ohne Umschweife ging er an Frank Geiling vorbei und stellte für den Rest des Rennens klar, wer hier in Marisfeld das Sagen hatte. Neben den Positionskämpfen von Freund und Geiling, drehte nahezu unbemerkt Ralf Pabst vom Team Parthen auf Position 3 seine Runden. Lange sollte das aber nicht mehr so bleiben, denn Kevin Riestenbieter vom RMX Racing Team war auf direktem Weg nach vorne. Am Start noch recht verhalten von Position 9 aus ins Rennen gegangen, machte er mächtig Druck auf seine vor ihm liegenden Wettstreiter. Nach knapp 22 Rennminuten war es dann soweit, Riestenbieter übernahm Position 3. Bis kurz nach Halbzeit des Rennes blieben die Positionen dann nahezu unverändert, bevor Riestenbieter auch noch den auf der Zwei fahrenden Frank Geiling hinter sich lassen konnte. Maximilian Freund hatte vorne zwischenzeitlich 25 Sekunden zwischen sich und seine Hintermänner gelegt. Ganz unauffällig hatte sich zwischen den Positionskämpfen ganz vorne, der für das Team Heck-Motorsport fahrende Andy Luke mit seinem Yamaha-Quad auf Position 3 vor geschoben.
Andy LukeBis zur 75 Minute konnte Maximilian Freund seinen Vorsprung auf den immer noch auf Position 2 liegenden Kevin Riestenbieter auf nunmehr 35 Sekunden ausbauen. In der Runde darauf brannte Riestenbieter jedoch das Polster von Freund auf 26 Sekunden herunter. Die verbleibende Zeit bis zum Ende des Rennens reichte dann allerdings nicht mehr, um Riestenbieter noch einmal die Gelegenheit zu geben, Freund auf der Position 1 zu attackieren.
Siegerehrung XC Quad ProIm Zieleinlauf zeichneten sich danach nachfolgend aufgeführte Platzierungen ab:
1. Maximilian Freund, 2. Kevin Riestenbieter, 3. Frank Geiling, 4. Andy Luke, 5. Ralf Thalhofer, 6. Sandy Schulze, 7. Richart Schmitt, 8. Sebastian Feil, 9. Ralf Pabst und 10. André Nowoisky.
Alexander VogtBei den in Turn zwei startenden XC Quad Sport Piloten zeigte erneut das RMX Racing Team seine Dominanz. Alexander Vogt vor Florian Meier, beide vom RMX Racing Team (KTM) und Max Kotz (KTM) von Quadconnection Racing hieß die Reihenfolge auf der Geraden vor der Spitzkehre Richtung Strecke. Clemens Köpf (KTM), ebenfalls für das Quadconnection Racing Team startend, folgte auf seinem Honda-Quad wenige Meter dahinter. Die weiteren Positionen belegten Richard Zimmermann (Yamaha), René Staab (KTM), Peter Wiedenmann (Motorrad-Öxler, Yamaha), Heiko Ulrich (Michel´s Quad Racing /MSC Schefflenz), Marco Braasch (MCV Salzwedel e. V. im ADAC) und an 10. Position Tobias Gebauer vom Team MX Point auf einem Suzuki-Quad. Bis kurz nach Halbzeit des Rennens und den anstehenden Boxenstopps tat sich auf den vordersten Plätzen der Quad-Sport Piloten nicht all zu viel.
Dahinter wurde jedoch um jeden Zentimeter Boden hart gekämpft. Bis in Runde 10 hatte sich Marco Dörfer vom Team 7 Speed Racing auf seinem Suzuki Sportquad den letzten Platz auf dem Treppchen erfahren. René Staab hatte mit seinem KTM-Sportgerät ebenfalls 2 Plätze nach vorne gut gemacht und lag nun auf der 4. Position. Franz Halder vom K&S Quad BEAST Racing Team, am Start noch sehr weit hinten liegend, konnte in den vergangenen 10 Runden sehr viel Boden gut machen und hatte zu diesem Zeitpunkt Platz 5 inne.
Norbert SchattenNicht weniger vehement räumte Norbert Schatten vom Shadow Quad Racing Team im Feld der Sportfahrer auf. Am Start noch nicht unter den 15 ersten Piloten auszumachen, machte er richtig Dampf im Kessel seines DSP-Quads und lag nach Ende der 10. Runde immerhin auf einem respektablen 6. Platz. Noch nicht am Ende seiner Kampfeslust ließ er sich nehmen bis zum Endes des Rennens noch einen weiteren Konkurrenten hinter sich zu lassen und damit mit einem 5. Platz sein bestes GCC-Resultat seiner Laufbahn einzufahren. Die Freude hierüber war im Gesicht des Norbert Schatten unverkennbar, wenn auch die Blasen an den Handflächen etwas schmerzten. Davon konnte aber nicht nur Norbert Schatten ein Lied singen, auch zahlreiche andere Piloten hatten dieselbe Erfahrung mit der Marisfelder Piste machen müssen. Auch ein Maximilian Freund gehörte zweifelsohne dazu.
Heiko UhlichDie Plätze 7 bis 10 schließlich gingen an René Mutic (STW Racing Team), Marco Braasch und letztendlich Heiko Uhlich vom MSC Schefflenz/Michel´s Quad Racing Team. In den letzten 5 Runden konnte Heiko Uhlich noch einmal 2 weitere Plätze gutmachen und lag bei Zieldurchfahrt dann auf einem verdienten 7. Platz. Schlechte Karten in diesem Rennen hatte Markus Kotz. Von Startposition 4 ins Rennen gegangen konnte er am Ende nicht mehr als einen 11. Platz ins Ziel fahren. Ein für Markus Kotz sicherlich unbefriedigendes Ergebnis an diesem Tag.
Siegerehrung XC Quad SportDer Endstand war schließlich:
1. Alexander Vogt, 2. Richard Zimmermann, 3. Marko Dörfer, 4. René Staab, 5. Norbert Schatten, 6. Franz Halder, 7. Heiko Uhlich, 8. René Mutic, 9. Marco Braasch und an Position 1o schließlich Normen Raneberg.
Dirk Peter, Michael Krambehr, Björn Jonsson (v. r. n. l.)Die letzten Vierradler, die an diesem Tag den Talkessel der Cross-Strecke von Marisfeld in Dunst und Staub tauchen sollten, waren die XC ATV. Schon am Start sah man das obligatorische schwarz/gelb der Can Am´s auf sich zu fliegen. Kein anderer wie Dirk Peter mit Michael Krambehr vom Can Am Werksteam Germany / Twood Parthen im Schlepptau tauchten den Rest des Feldes in eine undurchschaubare Staubwolke. Einmal mehr stellten diese Piloten ihre Favoritenrolle hier eindrucksvoll unter Beweis. Björn Jonsson ebenfalls auf einer Can Am, allerdings vom Black Forest Quad / MCEC MALCHOW / Müritz Teams, unterwegs folgte schemenhaft im Stauberkennbar seinen voraus fahrenden Markenkollegen. An vierter Stelle liegend tauchte Torsten Harz vom Team Parthen auf einer Yamaha Grizzly durch die sich schnell ausbreitende Staublawine. Auf den weiteren Plätzen konnten Harry Rusert und Rudi Johann (beide M&R Quad-Racing Team), Nico Wiesel (Team Parthen), Frank Metz (M&R Quad-Racing Team), Andre Hartan (ATV Team Rabbit Valley) und als 10ter Hans-Georg von der Marwitz vom Endurance-Racing Team East Germany.
Michael HaagMichael Haag vom MSC Schefflenz, Team-Chef des Michel´s Quad-Racing Team hatte in Marisfeld wieder einmal das Problem mit einem partout nicht anspringenden Motor und musste deshalb als Letzter dem Feld hinterher eilen. Gerade bei solchen Bedingungen eine nicht unbedingt vorteilhafte Strategie für den erfahrenen ATVisten aus dem Odenwald. Mehr als Platz 13 war denn auch unter den gegebenen Bedingungen nicht realisierbar.
Am Ende von Runde 3 war an den ersten 3 Positionen im Rennen alles unverändert geblieben. Die gelben Can Am´s zeigten nach wie vor, wo die Musik spielte.
Nach etwas mehr als 20 Minuten Fahrzeit schafft es Krambehr, an seinem Teamkollegen Dirk Peter vorbei zu gehen. Nico Wiesel konnte sich bis dahin auf Platz 3 vorarbeiten. Nach weiteren 40 Minuten der Rennzeit hatte erneut Dirk Peter wieder die Position 1 im Feld übernommen und verwies Krambehr wieder auf die ihm schon am Anfang zu Teil gewordene Position 2. Nico Wiesel vom Team Parthen lag nach wie vor an 3. Position. Ebenfalls eine weitere Position gewinnen konnte bis zu diesem Zeitpunkt der Teamkollege von Nico Wiesel, Torsten Harz, der den bis dahin auf der Drei gelegenen Björn Jonsson um eine Position nach hinten verfrachtete. Maik Kaczmaerk, für das EREG Team fahrend, lag rund 1 Minute dahinter. Auch er hatte einen eher verhaltenen Start mit Nachdruck kompensieren müssen, um diese Position realisieren zu können. Auf den weiteren Plätzen gesellte sich ein kleines Kaffekränzchen des M&R Quad Racing-Teams zusammen. Harry Rusert, Rudi Johann und Frank Metz waren die Herren aus diesem Team, die Platz 7 bis 9 für sich beanspruchten.
Auf Platz 10 schließlich folgte Michael Sitzmann vom MS Racing Team. Diese Reihenfolge sollte sich dann auch bis ins Ziel nicht mehr ändern.
Siegerehrung XC ATV





































