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Zum ersten Mal in dieser Saison fanden auch die Vierradartisten im GCC-Zirkus eine knochentrockene Strecke für Ihr anstehendes Stelldichein vor. Ja die Strecke war sogar so trocken, dass das Team um Thomas Biberbach den staubigsten Abschnitten mit dem Wasserfaß auf Rädern zu Leibe rückte. 2 Minuten vor 8:30 Uhr hallte der Baboons-Zweiminutentrailer über das weitläufige Areal. Gespannt lauschten die Zuschauer auf den ersten Schrei der hubraum- und leistungstarken Quadaggregate. Wieder einmal mehr war dies bei den XC Quad Pro´s Maximilian Freund vom Team Quad Briel / Yamaha Motorsport Germany.  In der Staubwolke dahinter tauchten Frank Geiling vom STW Polaris Racing Team und Sandy Schulze vom Quad X Berlin / MC Veilsdorf auf. Kevin Ristenbieter vom RMX-Racingteam und Andre Sitzler (Michel´s Quad/ATV Racing-Team/ MSC Schefflenz) belegten die weiteren Plätze. Kurze Zeit später musste Freund den stark aufkommenden Geiling erst mal passieren lassen. Wer jedoch Maximilian Freund kennt, wusste, dass das nicht lange so bleiben sollte. Im Ziel jedenfalls hatte Freund wie erwartet die Nase wieder vorne. Ristenbieter schnappte sich ebenfalls noch Frank Geiling und ging als Zweiter ins Ziel, dem damit nur noch der dritte Platz blieb. Andre Sitzler rollte bereits nach Ende der ersten Runde mit Batterieschaden und einer daraus resultierenden Arbeitsverweigerung seines Arbeitsgerätes aus. Im Schlepptau eines ATV´s rollte er ins Fahrerlager ein.
In der XC Quad Sport blies Alexander Vogt, ebenfalls vom RMX-Racing Team, schon vom ersten Meter an zum Angriff. Dass er dies ernst meinte, sah man zwar erst am Ende, denn er gewann ganz einfach die Klasse der Sport Quads. Sein Teamchef Florian Meier war wenige Meter nach dem Start zwar noch direkt dahinter, verlor aber im Verlauf des Rennens viele Plätze und konnte am Ende nicht mehr als den 21. Platz für sich beanspruchen. Richard Zimmermann und Marko Dörfer (7 Speed Racing) waren die Piloten, die am heutigen Tag neben Alexander Vogt auf dem Treppchen Platz nehmen durften. Unterhalb des Treppchens blieben nur die Plätze 4 und 5 für Rene Staab und Norbert Schatten (Shadow Quad Racing).

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Unter den ATV Piloten machten die CanAm´s wie gewohnt das Rennen. Auch diesmal lies Dirk Peter nichts anbrennen und fügte einen weiteren Sieg in seine Sportkarriere. Der zweite Platz ging an Michael Krambehr, ebenfalls vom Can Am Werksteam Germany Twood Team Parthen.

Bei dem nachfolgenden Lauf der XC Sport B und Sport A Piloten ging es nicht minder spannend zur Sache. Bei den in der Sport B zu Beginn  vorne liegenden Piloten Marco Pfeiffer (MRS Racing Team / MSC Wieslauftal), Kevin Rost (GasGas Kadelack) und Marcel Kößel (MSV Fambach/Team Bauerschmidt) konnten Pfeiffer und Kößel diese Positionen auch ins Ziel fahren, während Rost am Ende mit einer Runde Rückstand auf die Spitze bis auf die 23. Position zurückfiel. Position 2 ging schließlich an Andy Beyer vom gastgebenden Team Bieberbach. Die Sport A Piloten machten sich gemäß der Nummernreihenfolge auf den Weg zur ersten Kurve. Auch hier musste ein Pilot aus dem GasGas Kadelack Team nach einem sehr guten Start ein eher mäßiges Resultat in Kauf nehmen. Als zwei gestartet war Robin Graube am Ende leider nur ein bescheidener 30 Rang übriggeblieben, da sein Rennen bereits in der zweiten Runde zu Ende ging. Den Sieg sicherte sich Torsten Heinze vom KTM Team Jakobi vor Arne Mörsch (Team Parthen/MSC Rudolstadt) und Marco Günter, ebenfalls vom Team Jacobi.

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In Windeseile bauten im Anschluß die Mannen des Team Biberbach den Kurs für die Nachwuchsracer,  den Wild Childs, um. Geringfügig verspätet bliesen die Yongsters der WCS1 und WCS2 zum Angriff. Die Jungs legten Sprünge an den Tag, dass manchem der Beginner oder Guest-Class schlichtweg die Luft wegblieb. Tim Apolle legte auch in Marisfeld erneut einen astreinen Start-Ziel-Sieg hin und verwies Yanik Spachmüller vom Team KTM Musch und Max Holfedelder vom 1. AMC Zirndorf auf die Plätze 2 und 3. Nicht anders verlief es in der WCS1. Tom Oster setzte auch hier einen weiteren Sieg zu seiner Bestenliste hinzu. Niclas Flemmerer und Fynn Schwab hingegen konnten Leon Dörzbacher auf die 4. Position verweisen.

IMG_6319Im letzten Lauf des Tages zeigten dann die Profis und Semi-Profis noch einmal all Ihr Können. Simo Kirssi (BMW Husquarna  Motorsport) ließ erneut keinen Zweifel daran, einer der besten GCC-Piloten zu sein. Er musste zwar kurz nach dem Start seine erste Position erstmal an einen souverän fahrenden Aro Samuli (KTM-Sarholz Racing Team) abgeben, konnte aber bald darauf kontern und an die 1. Position zurückkehren, die er dann bis ins Ziel auch nicht mehr abgab. Samuli fiel bis an die 4 zurück und konnte weder Hans Vogel auf seiner Husaberg noch Stefan Svitko auf der Jacobi-KTM aufhalten. Seinen zweiten Platz verlor der Niederländer Vogel bei einem geringfügig langsameren Boxenhstopp als dem seines Kollegen Svitko. Hoch interessant konnte man den bei der Siegerehrung in Augenschein zu nehmenden Hinterreifen an Simos BMW nennen. Bis auf eine Stollenreihe links und rechts war auf dem Reifen eher Löcher, denn Profilblöcke auszumachen.

Bei den Experts machte dann Derrick Görner auf seiner TM mit einem Sieg klar, ebenfalls noch zu den Titelanwärtern zu gehören. Für Ralf Scheidhauer vom Fleischer Enduro-Team und Kevin Zdon vom Böde Cross Team blieben somit nur die Plätze zwei und drei. Marc Töppel (Team Elf-Kawasaki) und Michael Kartenberg (Team Springschweine, KTM) beanspruchten die weiteren Plätze für sich.

Bis zum nächsten Mal am 03./04. Juli 2010 am Merner Speedhang.